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Besoldungsrunde 2019/2021 der Beamten von Lndern und Kommunen

bersicht

Bundesland201920202021Status
Baden-Wrttemberg
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G23.10.2019 - Gesetz
Bayern
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G31.07.2019 - Gesetz
Berlin
b
01.04.+4,3%T R A 01.02.+4,3%T R A 01.01.
?
G17.09.2019 - Gesetz
Brandenburg
b
01.01.+3,7%T R A 01.01.+3,7%T R A 01.01.+1,4%T R A G19.06.2019 - Gesetz
Bremen
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G28.05.2019 - Gesetz
Hamburg
v
01.01.+3,0%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G01.10.2019 - Gesetz
Hessen
w
01.03.+3,2%T R A 01.02.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G01.07.2019 - Gesetz
Mecklenburg-Vorpommern
v
01.01.+3,0%T R A 01.01.+3,0%T R A 01.01.+1,2%T R A E19.11.2019 - Gesetz
Niedersachsen
w
01.03.+3,16%1T R A 01.03.+3,2%T R A 01.03.+1,4%T R A G20.06.2019 - Gesetz
Nordrhein-Westfalen
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G29.07.2019 - Gesetz
Rheinland-Pfalz
b
01.01.+5,26%2T R A 01.01.+5,26%2T R A 01.01.+1,4%T R A G12.06.2019 - Gesetz
Saarland
b
01.08.+3,2%T R A 01.06.+3,2%T R A 01.04.+1,7%T R A G19.06.2019 - Gesetz
Sachsen
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G25.06.2019 - Gesetz
Sachsen-Anhalt
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G21.10.2019 - Gesetz
Schleswig-Holstein
s
01.01.+3,01%T R A 01.01.+3,12%T R A 01.01.+1,29%T R A G27.06.2019 - Gesetz
Thringen
w
01.01.+3,2%T R A 01.01.+3,2%T R A 01.01.+1,4%T R A G23.07.2019 - Gesetz
[Link zu dieser Tabelle] letzte nderung: 17.01.2020

1: Niedersachsen 2019 - Mindesterhhung: 100 Euro
2: Rheinland-Pfalz 2019 und 2020 - jeweils zum 01.01. +3,2% und zum 01.07. +2,0%

Legende:  
b
 Besoldungserhhung besser als Tarifabschlu      
-
  zeitverzgerte
bernahme
     
w
 wirkungsgleiche bernahme
P
 Prognose
v
 wirkungsgleich abzglich 0,2%      
T
 Tabelle      
E
 Gesetzentwurf
s
 schlechter als Tarifabschlu      
R
 Rechner      
B
 Parlamentsbeschlu
x
 sehr viel schlechter      
A
 Analyse      
G
 Gesetz

09.04.2019
  Brandenburg
Der "Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung und zur nderung weiterer besoldungs- und versorgungsrechtlicher Vorschriften 2019 im Land Brandenburg" wird als parlamentarische Drucksache 6/431 gefhrt.
Dieser Gesetzentwurf ist allerdings mit Sperrvermerk versehen, wird also aus unbekannten Grnden geheim gehalten.

08.04.2019
  Bremen
Im Landesdienst Bremen ist eine Besoldungserhhung um +3,2% rckwirkend zum 01.01.2019, weitere +3,2% zum 01.01.2020 und +1,4% zum 01.01.2021 vorgesehen.
Grundschullehrer und Lehrer im Sekundarbereich I sollen bis August 2021 schrittweise nach A 13 berfhrt werden.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Bremen
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose dar. nderungen sind denkbar!

07.04.2019
  Hessen
Nach Mitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wurde im Rahmen der Tarifeinigung TV-Hessen vom 29.03. eine zeitgleiche und "systemgerechte" des Tarifergebnisses TV-H vereinbart, wobei "systemgerecht" die folgende Bedeutung hat:
  • +3,2% zum 01.03.2019, +3,2% zum 01.02.2020 und +1,4% zum 01.01.2021
  • keine besondere Besoldungserhhung fr die Eingangsstufen
  • keine Absenkung der Sonderzahlung
  • Erhhung der Anwrterbezge zum 01.01.2019, 01.01.2020 und 01.01.2021

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Hessen
01.03.2019
+3,2%
31.01.2020 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.02.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose basierend auf einer
Gewerkschaftsmitteilung dar. nderungen sind denkbar!

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02.04.2019
  Berlin
Die Senatsverwaltung der Finanzen gibt in einer Mitteilung die Erhhungswerte zur geplanten Besoldungsanpassung bekannt: zum 01.04.2019 ist eine Besoldungserhhung von +4,3% (3,2% + 1,1 Prozentpunkte = 4,3%) vorgesehen, zum 01.02.2020 um weitere +4,3%. Fr das Jahr 2021 wird lediglich das Datum 01.01.2021 fr die Besoldungserhhung angegeben, nicht aber deren Hhe.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Berlin
01.04.2019
+4,3%
31.01.2020 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.02.2020
+4,3%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose dar. nderungen sind denkbar!

01.04.2019
  Schleswig-Holstein
Das Finanzministerium legt den Entwurf eines Gesetzes zur Besoldungs- und Versorgungsanpassung in Schleswig-Holstein (Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2019 bis 2021- BVAnpG 2019-2021) vor. Wie bereits berichtet ist eine lineare Besoldungserhhung von +3,01% rckwirkend zum 01.01.2019, um +3,12% zum 01.01.2020 und um +1,29% zum 01.01.2021. Die Anwrterbezge sollen um jeweils 50 Euro zum 01.01.2019 und zum 01.01.2020 angehoben werden. Des weiteren ist zum 01.10.2019 eine Einmalzahlung in Hhe von 100 € vorgesehen.
Die geplante Besoldungsanpassung ist keine wirkungsgleichunge bertragung des Tarifergebnisses und steht damit dem entgegen, was einige Zeitungen Anfang Mrz gemeldet hatten. Auch die Aussage von Finanzministerin Monika Heinold (Grne) vom 04.03., das Tarifergebnis "zeitgleich und systemgerecht" zu bertragen, findet sich im vorgelegten Gesetzentwurf nicht verwirklicht.
Hierfr wird unbestimmt auf die Zukunft verwiesen: "Strukturelle Regelungen der Tarifeinigung bleiben aufgrund der Sicherstellung eines schnellen Abschlusses dieses Gesetzgebungsvorhabens ausgenommen und bleiben einem gesonderten Gesetzgebungsvorhaben vorbehalten."

29.03.2019
  Hessen
Im Bereich des TV-H (Tarifvertrag fr den ffentlichen Dienst des Landes Hessen), wird eine Tarifeinigung erzielt:
  • 01.03.2019: +3,0%, mindestens 100 €
  • 01.02.2020: +3,12%, mindestens 100 €
  • 01.01.2021: +1,3%, mindestens 40 €
Die Laufzeit betrgt 33 Monate - vom 01.01.2019 bis 30.09.2021
Die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) wird bis einschlielich 2022 auf dem Stand des Jahres 2018 eingefroren.
Weitere Informationen zur Tarifeinigung TV-H finden sich auf der aktuellen Seite zur Tarifrunde der Lnder 2019 unter 29.03.2019.

Innenminister Peter Beuth (CDU) kndigt eine bertragung dieses Tarifergebnisses auf die Landesbeamten an, lt dabei allerdings offen, ob dies in Form der o.g. linearen Erhhungswerte zuzglich der Mindesterhhungsbetrge oder in Form einer linearen betragung auf Basis des Gesamtvolumens (+3,2%/+3,2%/+1,4%) geschehen soll.

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28.03.2019
  Brandenburg
Das Finanzministerium sagt gegenber den Gewerkschaften die zeit- und wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses zu. In den Jahren 2019 und 2020 soll die bertragung, wie bereits im Rahmen der letzten Besoldungsrunde gesetzlich festgelegt, zum Zwecke des Aufenholens des Besoldungsrckstand zu anderen Bundeslndern, um jeweils weitere 0,5 Prozentpunkte erhht werden. Damit betrgt die Besoldungserhhung 3,7% zum 01.01.2019, weitere 3,7% zum 01.01.2020 und 1,4% zum 01.01.2021. Einen Mindesterhhungsbetrag soll es nicht geben.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Brandenburg
01.01.2019
+3,7%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,7%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose dar. nderungen sind denkbar!

26.03.2019
  Sachsen
Das Schsische Finanzministerium hat nach einem Gesprch mit den Gewerkschaften nun die Ankndigung zur Besoldungserhhung vom 18.03. revidiert. Nunmehr soll um linear 3,2% rckwirkend zum 01.01.2019, um weitere 3,2% zum 01.01.2020 und um 1,4% zum 01.01.2021 erhht werden.
Dies wurde in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Sachsen
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose dar. nderungen sind denkbar!

22.03.2019
  Nordrhein-Westfalen
Nach Gesprchen des Ministerprsidenten Armin Laschet (CDU) und weiteren Regierungsmitgliedern mit Vertretern der Gewerkschaftsseite verffentlicht das Finanzministerium eine weitere Pressemitteilung zur geplanten Besoldungserhhung.
Inhaltlich entspricht diese den Meldungen vom 19.03., betont wird zustzlich aber noch die Einfhrung einer dynamischen Zulage von 120 € im Monat fr beamtete Pflegekrfte. Wie viele beamtete Pflegekrfte es im Landesdienst Nordrhein-Westfalen berhaupt gibt, wurde an dieser Stelle allerdings nicht erwhnt.

21.03.2019
  Baden-Wrttemberg
Ministerprsident Winfried Kretschmann (Grne) wendet sich in einem offenen Brief an die Landesbeamten und besttigt darin die vorhergehenden Meldungen zur zeit- und wirkungsgleichen bertragung des Tarifergebnisses:
"Ab Januar 2019 werden die Bezge um 3,2 Prozent, ab 1. Januar 2020 um 3,2 Prozent und ab 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent erhht."

  Thringen
Die Landesregierung bringt den Gesetzentwurf fr das "Thringer Gesetz zur Anpassung der Besoldung und der Versorgung in den Jahren 2019 bis 2021" als Drucksache 6/6962 in den Landtag ein.

20.03.2019
  Bayern
Der Bayerische Beamtenbund verffentlicht eine Liste der Eckpunkte aus dem Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Besoldungs- und Versorgungsbezge 2019 bis 2021:
  • 01.01.2019: +3,2% | 01.01.2020: +3,2% | 01.01.2021: +1,4%
  • Streichung der ersten Stufe aller Besoldungsgruppen zum 01.01.2020
  • Anwrter: 01.01.2019: +50 € | 01.01.2020: +100 €
  • Anwrter: Erhhung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage
  • Ministerialzulage wird ruhegehaltfhig
  • Jhrliche Sonderzuwendung bleibt unangetastet
  • Kein Mindesterhhungsbetrag vergleichbar TV-L
  • Ankndigung der bertragung der Mtterrente II in das bayerische Versorgungsrecht

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Bayern
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose dar

19.03.2019
  Nordrhein-Westfalen
Der nordrhein-westflische Finanzminister Lutz Lienenkmper (CDU) kndigt in einer Pressemitteilung an, der Landesregierung eine zeit- und wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses TV-L vorzuschlagen. Die Erhhungen sollen +3,2% zum 01.01.2019, +3,2% zum 01.01.2020 und +1,4% zum 01.01.2021 betragen.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Nordrhein-Westfalen
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose auf Basis der Pressemitteilung
des Finanzministeriums vom 19.03. dar!

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18.03.2019
  Sachsen
Finanzminister Matthias Ha (CDU) macht gegenber den Gewerkschaften deutlich, da seitens des Finanzministeriums angestrebt wird, den linearen Anteil der Tariferhhung auf die Besoldung der Landesbeamten zu bertragen: 2019 +3,01%, 2020 +3,12% und 2021 +1,29%. Zu den Erhhungsterminen wurden noch keine Angaben gemacht.

Jahr Erhhung Beamte Sachsen
2019
+3,01%
Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
2020
+3,12%
Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
2021
+1,29%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Nach revidierter Ankndigung zur Besoldungsanpassung
seitens des Finanzministeriums wurde diese Tabelle
durch die Prognose vom 26.03. ersetzt.

14.03.2019
  Bayern
Nach Mitteilung des Bayerische Beamtenbundes plant die Staatsregierung, zum Zwecke der Verbesserung der Nachwuchsgewinnung durch Erhhung der Einstiegsbesoldung die jeweils erste Stufe aller Besoldungsgruppen zu entfernen.

13.03.2019
  Niedersachsen
Das Finanzministerium gibt in einer Pressemitteilung die geplante Besoldungserhhung bekannt: diese soll um 3 mal 2 Monate zeitverzgert aber ansonsten wirkungsgleich erfolgen mit +3,2% zum 01.03.2019, +3,2% zum 01.03.2020 und +1,4% zum 01.03.2021.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Niedersachsen
01.03.2019
+3,2%
29.02.2020 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.03.2020
+3,2%
28.02.2021 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.03.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose auf Basis der Pressemitteilung
des Finanzministeriums vom 13.03. dar!
Diese Tabelle wurde mit der Meldung vom 15.04.2019 korrigiert.

  Schleswig-Holstein
Im Landesdienst von Schleswig-Holstein soll lediglich die lineare Komponente der Tarifeinigung TV-L auf die Beamten bertragen werden: Vorgesehen sind +3,01% zum 01.01.2019, +3,12% zum 01.01.2020 und +1,29% zum 01.01.2021, sowie eine nicht tabellenwirksame Einmalzahlung in Hhe von 100 Euro zum 01.10.2019. Der "strukturelle Teil" der Tariferhhung soll dann in einer geplanten "Besoldungsstrukturreform" bercksichtigt werden. Insbesondere ist geplant, dabei "die Eingangsmter zu strken", "um den ffentlichen Dienst fr junge Menschen noch attraktiver zu machen", so Finanzministerin Monika Heinold (Grne) in einer Pressemitteilung.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Schleswig-Holstein
01.01.2019
+3,01%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,12%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,29%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose auf Basis der Pressemitteilung
des Finanzministeriums vom 13.03. dar!

12.03.2019
  Bremen
Brgermeister Carsten Sieling (SPD) kndigt gegenber protestierenden Beamten vor dem Bremer Rathaus an, sich fr eine "zeit- und systemgleiche bernahme des Tarifergebnisses" einzusetzen.

  Niedersachsen
Auf Nachfrage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sieht der Sprecher des Finanzministeriums, Reinhold Hilbers, sogar die realtsische Mglichkeit einer rckwirkenden Besoldungserhhung zum 01.03.2019. Dies werde derzeit geprft.

  Nordrhein-Westfalen
Auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit (SPD) nach dem Planungsstand der Landesregierung zur bertragung des Tarifergebnisses TV-L legt sich Finanzminister Lutz Lienenkmper (CDU) weiterhin nicht auf eine verbindliche Aussage fest. Die Landesregierung werde "nach sorgfltiger Analyse des Tarifergebnisses" und nach Gesprchen mit den Gewerkschaften entscheiden.

11.03.2019
  Niedersachsen
Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) plant, die Tarifeinigung nun doch zeitnah und wirkungsgleich auf die Landesbeamten zu bertragen, mchte sich jedoch nicht auf eine zeitgleiche bertragung festlegen. Die "Neue Presse" zitiert ihn mit "Ich mchte aber, dass auch die Beamtinnen und Beamten mglichst frhzeitig von den Ergebnissen des Tarifabschlusses profitieren."

10.03.2019
  Berlin
Bereits im Herbst 2018 wurden die Besoldungserhhungstermine 2019 bis 2021 vom Senat festgelegt: 01.04.2019, 01.02.2020 und 01.01.2021. Angestrebt wird eine Angleichung der Berliner Beamtenbesoldung an den Durchschnitt der anderen Bundeslnder.
Finanzsenator Kollatz betonte dabei: "Die jhrliche Sonderzahlung ist ein geeignetes Instrument, um Feinsteuerungen vorzunehmen und den Besoldungsabstand der unteren Besoldungsgruppen zu verringern."

08.03.2019
  Bremen
Brgermeister Carsten Sieling (SPD) mchte das Tarifergebnis wirkungsgleich und zeitgleich auf die Landesbeamten bertragen. Damit stellt er sich in Opposition zur Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grne), die bisher zur Zurckhaltung mahnte.

  Saarland
Finanzminister Peter Strobel (CDU) kndigt die zeitverzgerte aber ansonsten wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten an. Der Beamtenbund fordert hingegen eine zeitgleiche bertragung und ein Gesamterhhungsvolumen von 8,4%.

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07.03.2019
  Bremen
Die Oppositionsfraktion "Linke" bringt einen Antrag auf zeit- und inhaltsgleiche bertragung des Tarifergebnisses in die Brgerschaft (Landtag) ein .

  Niedersachsen
Im Haushaltsausschu des Niederschsischen Landtags betont die Leiterin des Referats fr Besoldungsrecht im Finanzministerium den Werbecharakter fr Neueinsteiger der Tariferhhung der Stufen 1 insbesondere im Wettbewerb mit den Kommunen als Ergebnis der Tarifrunde TVD 2018-2020.
Eine vergleichbare erste Erfahrungsstufe gebe es im Beamtenrecht in dieser Form allerdings nicht, was als Absage einer hnlichen berproportionalen Erhhung fr die untersten Stufen gedeutet werden kann.

06.03.2019
  Berlin
Die Senatsverwaltung fr Finanzen bekrftig in einer Pressemitteilung das bereits im Frhjahr 2018 festgelegte Ziel, Besoldungsanpassungen bis 2021 stets um jeweils 1,1 Prozentpunkte ber dem Durchschnitt der anderen Bundeslnder durchzufhren.

  Niedersachsen
Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) geht von einem "dreistelligen Millionenbetrag" aus, welcher der Tarifabschlu und dessen bertragung auf die Landesbeamten kosten wird.
Ob dann wirklich zeit- und wirkungsgleich bertragen wird, lie der Finanzminister allerdings offen.

  Sachsen
Nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks plant das schsische Finanzministerium die bernahme des Tarifergebnisses fr die Landesbeamten. Dazu soll es kommende Woche Gesprche mit Gewerkschaftsvertretern geben.

  Schleswig-Holstein
Im Rahmen einer aktuellen Stunde im Landtag zu den Folgen des Tarifabschlusses teilt Finanzministerin Heinold (Grne) mit, geplant sei zunchst eine bernahme der Steigerungen und im zweiten Schritt eine berarbeitung der Besoldungsstruktur.

  Thringen
Das Finanzministerium in Thringen teilt in einer Pressemitteilung mit, der Tarifabschlu TV-L solle "zeitgleich und systemgerecht" auf die Landesbeamten bertragen werden. Dabei wird auch ein konkreter Erhhungssatz rckwirkend zum 01.01.2019 angegeben: +3,2%.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Thringen
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse

05.03.2019
Pressemitteilungen der Lnder zur bertragung des Tarifabschlusses auf die Landesbeamten

  • Baden-Wrttemberg
    Finanzministerium Baden-Wrttemberg (FM)
  • Berlin
    Senatsverwaltung fr Finanzen
  • Bayern
    Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und fr Heimat
  • Brandenburg
    Pressemitteilung des Ministeriums des Innern und fr Kommunales Brandenburg (MIK)
  • Rheinland-Pfalz
    Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen
  • Mecklenburg-Vorpommern
    Pressemitteilung des Finanzministeriums
  • Thringen
    Pressemitteilung des Finanzministeriums

  Baden-Wrttemberg
Finanzministerin Edith Sitzmann (Grne) gibt in einem Schreiben an den Beamtenbund und mehrere Gewerkschaften bekannt, da das Finanzministerium plant, einen Gesetzentwurf in den Landtag einzubringen, demnach das Besoldungsniveau zum 01.01.2019 und zum 01.01.2020 jeweils um 3,2% und zum 01.01.2021 um 1,4% erhht werden soll. Auf dieser Basis die erste Hochrechnung von ffentlicher-dienst.info zu den knftigen Besoldungstabellen:

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Baden-Wrttemberg
01.01.2019
+3,2%
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,2%
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,4%
Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Diese Tabellen stellen lediglich eine Prognose auf Basis der Absichtserklrung
des Finanzministeriums vom 05.03. dar!

04.03.2019
  Bremen
Im Landesdienst von Bremen ist eine zeitverzgerte bernahme des Tarifabschlusses vorgesehen. Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grne) erinnert daran, da die letzte Gehaltserhhung fr die rund 10.000 Landesbeamten noch nicht allzu lange her sei.

  Hamburg
Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) kndigt gegenber dem Norddeutschen Rundfunk an, da der Tarifabschlu auch fr die etwa 40.000 Beamten im Landesdienst von Hamburg bernommen werden soll.

  Mecklenburg-Vorpommern
Das Finanzministerium kndigt Gesprche mit den Gewerkschaften zur Ausgestaltung der Besoldungserhhung an. Bereits im Rahmen der letzten Besoldungsanpassung war die zeit- und wirkungsgleiche bernahme des Tarifergebnisses 2019 abzglich 0,2 Prozentpunkte "zur Bildung einer Versorgungsrcklage" beschlossen worden.

  Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen ist noch keine Entscheidung bezglich der bertragung des Tarifergebnisses gefallen. Nach Mitteilung des Westdeutschen Rundfunks prfe das Finanzministerium derzeit die Auswirkungen der Tarifeinigung auf den Haushalt. Ob und wie der Abschluss auch auf die NRW-Beamten bertragen werde, msse noch entschieden werden.

  Rheinland-Pfalz
Im Landesdienst von Rheinland-Pfalz wird ebenfalls eine "zeitgleiche und systemgerechte" bertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten angekndigt, wobei in diesem Bundesland bereits eine "auerordentliche Besoldungsanpassung" um jeweils 2% zum 01.07.2019 und zum 01.07.2020 in den "Anpassungsleitlinien" vom Juni 2018 beschlossen wurde.

  Sachsen-Anhalt
Wie der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet, wird auch Sachsen-Anhalt das Tarifergebnis auf die Beamten bertragen.

  Schleswig-Holstein
Auch im Landesdienst Schleswig-Holstein soll das Tarifergebnis bernommen werden. Finanzministerin Monika Heinold (Grne) verwendet dazu dieselbe Formulierung wie ihr bayerischer Kollege: "zeit- und systemgerecht", ohne allerdings zu erklren, wo der Unterschied von "systemgerecht" zur bisher blichen Formulierung "wirkungsgleich" liegt.

  Thringen
Die Thringer Finanzministerin Heike Taubert kndigt die bertragung des Tarifabschlusses "1 zu 1" auf die Landesbeamten an, "kleinere Abweichungen" seien allerdings denkbar, da sich "das Tarif- vom Besoldungsrecht in Details unterscheidet".

03.03.2019
  Bayern
Der bayerische Finanzminister Albert Fracker (CSU) begrt den Tarifabschlu TV-L und kndigt an, diesen "zeitgleich und systemgerecht" auf die Beamten zu bertragen.

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02.03.2019
In der dritten Verhandlungsrunde TV-L 2019 wurde eine Tarifeinigung erzielt. Diese sieht eine lineare Entgelterhhung von 3,01% rckwirkend zum 01.01.2019 sowie alternativ dazu einen pauschalen Mindesterhhungsbetrag von 100 € vor. Zum 01.01.2020 sollen die Entgelte um linear 3,12% angehoben werden, mindestens um 90 € und zum 01.01.2021 um weitere 1,29%, mindestens 50 €.
Die Entgelte der Stufe 1 aller Entgeltgruppen werden um +4,5% (2019), +3,2% (2020) und +1,8% (2021) angehoben.
Des weiteren wird die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) auf dem Stand von 2018 eingefroren.

vorlufige Entgelttabellen (Prognose)
gltig ab Erhhung gltig bis TV-L allgemein
01.01.2019
+3,01% / 100 €
31.12.2019 Tabelle 2019 Rechner 2019 Analyse
01.01.2020
+3,12% / 90 €
31.12.2020 Tabelle 2020 Rechner 2020 Analyse
01.01.2021
+1,29% / 50 €
30.09.2021 Tabelle 2021 Rechner 2021 Analyse
Das Einfrieren der Jahressonderzahlung fhrt zu einer Verringerung der linearen Erhhung
um jeweils bis zu 0,2 Prozentpunkte

20.02.2019
Ein Vergleich der Besoldungserhhungen der Lnder der letzten 8 Jahre zeigt, da in keinem einzigen Bundesland die Tarifergebnisse TV-L stets wirkungs- und zeitgleich bertragen wurden. Am besten schneiden hier Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern ab, am schlechtesten das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz. Berlin hat zwar im Vergleichszeitraum stets berdurchschnittliche Besoldungserhhungen zu verzeichnen, allerdings ist dies dem Aufholen aus einem erheblichen Besoldungsrckstand aus den Jahren zuvor geschuldet.

Vergleich der Besoldungserhhung von Bund und Lndern 2011 bis 2018
Bundesland 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011
TV-L +2,35% +2,0%|75€ +2,3%/75€ +2,1% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
Baden-Wrttemberg +2,675% +1,8%/69€ +2,1%/68€ +1,9% +2,75% +2,45% +1,2%+17€ +2,0%
Bayern +2,35% +2,0%/75€ +2,3%/75€ +2,1% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
Berlin +3,2% +2,6%/75€ +2,8%/75€ +3,0% +2,5% +2,0% +2,0% +2,0%
Brandenburg +2,85% +2,45% +2,1%/68€ +1,9% +1,8% +2,45% +1,9%+17€ +1,5%
Bremen +2,35% +2,0%/75€ +2,3%/75€ +2,1%
0
0
+1,9%+17€ +1,5%
Hamburg +2,15% +1,8%|69€ +2,1%/68€ +1,9% +2,75% +2,45% +1,9% +1,5%
Hessen +2,2% +2,0%/75€ +1,0%/35€
0
+2,6% +2,6% +2,6% +1,5%
Mecklenburg-Vorpommern +2,15% +1,75% +2,0%/65€ +2,0% +2,0% +2,0% +1,9%+17€ +1,5%
Niedersachsen +2,0% +2,5%/75€ +2,0% +2,5% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
Nordrhein-Westfalen +2,35% +2,0%/75€ +2,1%/68€ +1,9% +1,3%+30€ +1,3%+30€ +1,9%+17€ +1,5%
Rheinland-Pfalz +2,35% +2,0%/75€ +2,3%/75€ +2,1% +1,0% +1,0% +1,0% +1,5%
Saarland +2,25% +2,0% +2,1%/68€ +1,9% +1,8% +2,3% +1,9%
0
Sachsen +2,35% +2,0% +2,3%/75€ +2,1% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
Sachsen-Anhalt +2,35% +2,0%/75€ +2,3%/75€ +2,1% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
Schleswig-Holstein +2,35% +1,8%/75€ +2,1%/75€ +1,9% +2,75% +2,45% +1,7%+17€ +1,5%
Thringen +2,35% +1,8% +2,1%/68€ +1,9% +2,75% +2,45% +1,9%+17€ +1,5%
TV-L +2,35% +2,0%|75€ +2,3%/75€ +2,1% +2,95% +2,65% +1,9%+17€ +1,5%
TVD +3,19% +2,35% +2,4% +2,4% +3,0% +2,8% +3,5% +1,1%
Bundesbeamte +2,99% +2,35% +2,2% +2,2% +2,8% +2,4% +3,3% +0,9%
Diese Tabelle dient der bersicht und enthlt daher nicht alle Detailregelungen. Einmalzahlungen bleiben unbercksichtigt.
Besserstellungen fr einige Besoldungsgruppen sind hier ebenfalls nicht dargestellt. Die gelb hinterlegten Tabellenfelder
markieren wirkungsgleiche bertragungen abzglich 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage.
     
besser als TV-L
wirkungsgleich
abzglich 0,2%
schlechter als TV-L
sehr viel schlechter
 
zeitverzgert
[Link zu dieser Tabelle]

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14.02.2019
Drei Lnder haben bereits vor Abschlu der Tarifrunde TV-L 2019 die bernahme des Tarifergebnisses angekndigt:

  Brandenburg
Im Landesdienst Brandenburg wurde die zeit- und wirkungsgleiche bernahme des Tarifergebnisses TV-L fr Jahre 2019 und 2020 bereits gesetzlich geregelt, wobei ber das Tarifergebnis hinaus noch eine zustzliche Erhhung von jeweils 0,5% gewhrt werden soll:
"Bei der Anpassung der Besoldung und der Versorgung fr die Jahre 2019 und 2020 wird das Ergebnis des Abschlusses der Tarifgemeinschaft der deutschen Lnder fr die Jahre 2019 und 2020 bezglich der Erhhung der Entgelte zeit- und wirkungsgleich bernommen. Darber hinaus werden die Besoldungs- und die Versorgungsbezge in diesen beiden Jahren jeweils um weitere 0,5 Prozentpunkte erhht." (7 BbgBVAnpG 2017/2018)

  Mecklenburg-Vorpommern
Bereits im Juni 2017 wurde die zeit- und wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses TV-L auf die Landesbeamten in Mecklenburg-Vorpommern fr die Jahre 2019 bis 2022 vereinbart. Fr die Jahre 2020 bis 2022 wurde diese Absichtserklrung der Landesregierung allerdings unter den Vorbehalt "gravierender Verschlechterungen der finanziellen Lage des Landes" gestellt.

  Rheinland-Pfalz
Ministerprsidentin Malu Dreyer (SPD) kndigt ebenfalls eine prozentual erhhte bernahme des Tarifergebnisses an:
"Wir bernehmen, wie im Koalitionsvertrag auch schon angekndigt, natrlich wieder die Tarifabschlsse, die jetzt demnchst wieder anstehen [...] Wir legen dann noch zweimal zwei Prozent drauf."

Links zur Besoldungsrunde der Lnder 2019