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Tarifrunde 2014 TVD

Pressemitteilung vom 01.04.2014 zum Tarifabschlu

Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbnde (VKA)

Tarifeinigung: 5,4 Prozent fr zwei Jahre, mindestens 90 Euro

VKA: "Vertretbarer Kompromiss" / Finanzielles Volumen geht an die Grenze / Arbeitgeber setzen sich in wesentlichen Bereichen durch

Potsdam. Die Tarifparteien im ffentlichen Dienst haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss verstndigt. Die Einigung sieht Gehaltssteigerungen von 3,0 Prozent ab Mrz 2014 (mindestens 90 Euro) und weitere 2,4 Prozent ab Mrz 2015 vor. Die Laufzeit betrgt 24 Monate. Der Mindestbetrag von 90 Euro entspricht einer zustzlichen Erhhung von 0,3 Prozent. Ein Sockelbetrag wurde nicht vereinbart. Die Gewerkschaften hatten Erhhungen von 7,1 Prozent (100 Euro Sockel plus 3,5 Prozent) fr 12 Monate gefordert.

"Das Gesamtpaket des Abschlusses ist fr uns insgesamt gerade noch vertretbar", so VKA-Prsident, Dr. Thomas Bhle. Der Abschluss kostet die kommunalen Arbeitgeber 2014 rund 2,55 Milliarden Euro (alle Bestandteile des Abschlusses) und 2015 zustzliche zwei Milliarden Euro.

"Fr die kommunalen Arbeitgeber ist es ein Abschluss mit durchaus schwierigen Komponenten, insbesondere wegen des Mindestbetrages. Das Volumen des Mindestbetrages von 0,3 Prozent ist jedoch in der Gesamtabwgung vertretbar", so Bhle. Durch den Mindestbetrag steigen die Gehlter der untersten Entgeltgruppen ber die Laufzeit im Extremfall um bis zu 8,2 Prozent. Der geforderte Sockelbetrag htte zu Steigerungen von bis zu 10,2 Prozent gefhrt. Bhle: "Spielrume fr Zugewinne in den oberen Entgeltgruppen sind aus unserer Sicht wichtig, um den ffentlichen Dienst beim Wettbewerb um Fach- und Fhrungskrfte weiterhin attraktiv zu halten. Diese Spielrume sind bei der Vereinbarung eines Mindestbetrages grer als bei einem Sockel."

Bei den weiteren Forderungen konnten die Arbeitgeber vertretbare Ergebnisse erzielen. "Eine bernahmegarantie fr alle Auszubildenden wurde nicht vereinbart. Die seit 2012 bestehende Regelung zu unbefristeten bernahme bei Bedarf wurde verlngert", berichtet VKA-Hauptge-schftsfhrer Manfred Hoffmann. "Eine Sonderzulage fr den Nahverkehr wird es nicht geben, ebenso keine zustzlichen Erhhungen fr Nachtarbeit im Krankenhaus. Wir sind zufrieden, dass wir uns an dieser Stelle durchsetzen konnten."

Nicht durchsetzen konnten die Gewerkschaften ihre Forderung, sachgrundlose Befristungen tarifvertraglich auszuschlieen. Positiv ist aus Sicht der Arbeitgeber zudem die Laufzeit von 24 Monaten.