Silberbach: "Tabellenerhhungen zwischen 8 und 16 Prozent"
"Einkommensrunden sind immer zh. Aber dieses Mal war es besonders kniffelig", kommentierte dbb Chef Ulrich Silberbach die schwierigen Verhandlungen mit Bund und Kommunen.
Das Ergebnis knne sich aber durchaus sehen lassen. "3.000 Euro Inflationsausgleich und mindestens 340 Euro tabellenwirksame Erhhung fr jede und jeden. Angesichts der Finanzschwche vieler Kommunen ist das eine echte Hausnummer. Prozentual liegen allein die Tabellenerhhungen - je nach Entgeltgruppen - damit zwischen 8 und 16 Prozent", so der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 22. April 2023 nach Verhandlungsabschluss in Potsdam.
Natrlich htten die Gewerkschaften vor allem bei Themen wir Laufzeit und Inflationsausgleich fr Teilzeitbeschftigte weitergehend Vorstellungen gehabt. Silberbach: "Mehr war aber vor allem bei den Kommunen nicht durchzusetzen. Auch dieser Kompromiss ist brigens ohne die vielen Warnstreiks und Protestaktionen der letzten Monate berhaupt nicht vorstellbar. Der Einsatz der Kolleginnen und Kollegen hat sich gelohnt, sprbare Einkommenszuwchse werden erreicht - keine Kleinigkeit in diesen Zeiten." Abschlieend wies Silberbach darauf hin, dass die Einkommensrunde fr den dbb erst dann beendet ist, wenn das Volumen der Tarifeinigung zeitgleich und systemgerecht auf den Bereich Besoldung und Versorgung des Bundes bertragen ist.
Die wesentlichen Eckpunkte der Einigung:
1. Ein steuer- und sozialabgabenfreies Inflationsausgleichsgeld in Hhe von 3.000 Euro (stufenweise Auszahlung ab Juni 2023).
2. Ab dem 1. Mrz 2024 Erhhung der Tabellenentgelte um 200 Euro (Sockelbetrag) und anschlieend um 5,5 Prozent (Anpassung des Erhhungsbetrags auf 340 Euro, wo dieser Wert nicht erreicht wird).
3. Ausbildungs- und Praktikantenentgelte werden zum gleichen Zeitpunkt um 150 Euro erhht.
4. Vertragslaufzeit: 24 Monate.