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Tarifrunde 2025 TVD

Pressemitteilung des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion DBB vom 18.02.2025

Einkommensrunde fr Beschftigte von Bund und Kommunen

Arbeitgebende stecken den Kopf in den Sand

Bund und Kommunen verweigern ein konkretes Verhandlungsangebot. Die Gewerkschaften werden den Druck jetzt erhhen und landesweit Warnstreiks organisieren.

"Ohne weitere Warnstreiks kommen wir hier wohl nicht weiter. Die Arbeitgebenden blockieren eine Lsung und verkennen vllig den Ernst der Lage. Statt mit uns ber eine Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen zu verhandeln, verweisen sie bei jedem inhaltlichen Punkt immer wieder nur auf ihre 'leeren Kassen'. Die Beschftigten sind aber nicht verantwortlich fr die Misere der ffentlichen Haushalte und wir werden auch nicht zulassen, dass sie die Zeche zahlen mssen", erklrte der dbb-Verhandlungsfhrer Volker Geyer nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde mit Bund und Kommunen am 18. Februar 2025 in Potsdam.

"Whrend der ffentliche Dienst auf dem Arbeitsmarkt immer weiter an Konkurrenzfhigkeit verliert, stecken Bund und Kommunen weiter den Kopf in den Sand", so Geyer weiter. "Damit in der dritten Runde berhaupt die Chance auf einen Abschluss besteht, muss jetzt der Druck auf die Arbeitgeber deutlich erhht werden. In den nchsten drei Wochen werden wir deshalb berall im Land Warnstreiks und Protestaktionen organisieren. Anders kriegen wir die Arbeitgebenden offensichtlich nicht aus ihrer Blockadehaltung."

Kernforderungen:

  • Ein Volumen von 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich zur Erhhung der Entgelte (ggf. zum besseren finanziellen Ausgleich von besonderen Belastungen).
  • Drei zustzliche freie Tage sowie einen freien Tag fr Gewerkschaftsmitglieder.
  • Einrichtung eines Arbeitszeitkontos, ber das die Beschftigten eigenstndig verfgen.
  • Die Entgelte u. a. der Auszubildenden sollen um 200 Euro monatlich erhht werden.

Hintergrund: Vom Tarifvertrag fr den ffentlichen Dienst (TVD) sind ber 2,6 Millionen Beschftigte direkt oder indirekt betroffen: Rund 1,7 Millionen Arbeitnehmende und Auszubildende des Bundes (ber 156.000) und der Kommunen (ber 1.500.000) und weiterer Bereiche, fr die der TVD direkte Auswirkungen hat. Hinzu kommen knapp 370.000 Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte, Anwrterinnen und Anwrter sowie fast 600.000 Versorgungsempfngerinnen und -empfnger beim Bund, auf die der Tarifabschluss bertragen werden soll. Mittelbar hat die Einkommensrunde auch Auswirkungen auf weitere Bereiche des ffentlichen Dienstes. Eine dritte Verhandlungsrunde ist fr den 14./15.3.2025 verabredet.