Bullerjahn vermisst Realittssinn; Gewerkschaften fordern bis zu 11 % mehr Lohn
Zur heute verffentlichten Forderung der Gewerkschaften von 5,5 % mehr Lohn - mindestens aber 175 Euro monatlich mehr - fr die Beschftigten der Lnder erklrte Jens Bullerjahn, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Lnder (TdL) und Finanzminister Sachsen-Anhalts:
"Die Lnder mhen sich seit Jahren ihre Haushalte in den Griff zu bekommen. Die heute geforderte lineare Anhebung der Gehlter im ffentlichen Dienst um 5,5 % wrde fr die 15 Mitgliedslnder der TdL Mehrkosten von 2,1 Milliarden Euro bedeuten - allein fr die Tarifbeschftigten. Kmen dann die Beamten hinzu, wovon die Gewerkschaften ja auch ausgehen, erhhen sich die Mehrkosten auf insgesamt mehr als 6,5 Milliarden Euro!
Der geforderte Mindestbetrag von 175 Euro mehr monatlich bedeutet in den unteren Einkommensgruppen eine Lohnerhhung von bis zu 11 %. Bei einer Inflationsrate von zuletzt 0,6 % lassen die Gewerkschaften hier jeden Realittssinn vermissen. Wer mchte, dass die Bundeslnder die Schuldenbremse einhalten und wer gleichzeitig mchte, dass die Lnder weiter auf hohem Niveau investieren - zum Beispiel in gute Bildung - der kann diese Forderung nur rundweg ablehnen."
Die Tarifverhandlungen fr die Tarifbeschftigten der Lnder in der TdL beginnen am 16. Februar 2015 in Berlin; sie sollen Ende Februar 2015 und Mitte Mrz 2015 in Potsdam fortgesetzt werden.