Tarifabschluss Landesbeschftigte
Nach fast 20-stndigen zhen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaften mit dem Land auf einen Tarifvertrag verstndigt. Danach bekommen die 45.000 Beschftigten des Landes Hessen in drei Stufen insgesamt 8 Prozent mehr Geld (Gesamtvolumen). Dabei steigen die Gehlter in den Eingangsstufen um 11 Prozent.
Der Mindestbetrag von 240 Euro verteilt sich ebenfalls auf drei Stufen.
Die Laufzeit betrgt 33 Monate. Demnach ist das Laufzeitende am 30.9.2021.
Die Gehlter werden zum 1.3.2019 um 3,2 Prozent, mindestens 100 Euro erhht. In der jeweiligen Eingangsstufe steigen sie um 4,5 Prozent.
Zum 1.2.2020 steigen sie wieder um 3,2 Prozent, mindestens um 100 Euro und fr die Erfahrungsstufe 1 um 4,3 Prozent.
Von 1.1.2021 gibt es dann 1,4 Prozent, mindestens 40 Euro mehr und 1,8 Prozent fr die Stufe 1.
Die Ausbildungsvergtungen steigen um 120 Euro in zwei Stufen, und zwar ab dem 1.1.2019 um 60 Euro und am 1.1.2020 noch einmal um 60 Euro. Sie bekommen einen Tag mehr Urlaub (jetzt 30 Tage) und haben knftig Anspruch auf die Kinderzulage von 100 Euro pro Kind, die der Tarifvertrag des Landes fr seine Beschftigten vorsieht ( 23 a TV-H).
Es wurde vereinbart, dass Auszubildende nach Ende der Ausbildung in den Landesdienst bernommen werden.
Das Landesticket wird fr die gesamte Laufzeit fortgefhrt.
Die Tarifvertragsparteien sind sich einig, das Ergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfnger zu bertragen und werden sich dafr einsetzen.
Damit knpft der Tarifvertrag weitestgehend an den der brigen Bundeslnder TdL an.
ver.di Verhandlungsfhrer Wolfgang Pieper: "Das ist eines der besten Tarifergebnisse fr Hessen seit langem. Insbesondere der Mindestbetrag von 240 Euro bringt fr die unteren und mittleren Einkommen krftige Steigerungen."