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Tarifrunde TV-L 2019

Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di vom 02.03.2019

02.03.2019
In der Tarif- und Besoldungsrunde fr die ber eine Million Beschftigten der Bundeslnder (ohne Hessen) haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber am Samstag in Potsdam auf ein umfassendes Gesamtpaket aus prozentualen Anhebungen und strukturellen Verbesserungen verstndigt. Die Einigung sieht eine Anhebung der Gehlter im Gesamtvolumen von 8 Prozent, mindestens 240 Euro, mit einer Laufzeit von 33 Monaten vor. "Das ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren und ein guter Tag fr die Beschftigten des ffentlichen Dienstes", sagte der Vorsitzende des Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske.

Die Einigung sei zugleich "eine positive Nachricht fr alle Brgerinnen und Brger, die auf gute ffentliche Dienstleistungen angewiesen sind", sagte Bsirske. So bringe der Abschuss einen Gehaltssprung von mehreren hundert Euro fr Pflegekrfte und deutlich bessere Lhne fr Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkrfte an Schulen sowie fr Polizei und Rettungskrfte. "Damit haben wir die Attraktivitt des ffentlichen Dienstes fr Fachkrfte und Berufseinsteiger nachhaltig verbessern knnen. Das ist ein Erfolg fr beide: Gewerkschaften und Arbeitgeber."

Im Einzelnen sollen die Gehlter im Gesamtvolumen rckwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent, mindestens aber um 100 Euro, angehoben werden. Ein weiterer Anhebungsschritt um 3,2 Prozent (mindestens 90 Euro) erfolgt zum 1. Januar 2020 und um 1,4 Prozent (mindestens 50 Euro) zum 1. Januar 2021. Pflegekrfte erhalten darber hinaus zustzlich 120 Euro monatlich. Auszubildende bekommen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 jeweils 50 Euro mehr.

Darber hinaus soll eine Aufwertung der Einstiegsgehlter (Stufe 1 der Entgelttabelle) in allen 15 Entgeltgruppen die Arbeit im Landesdienst fr Neueinsteiger attraktiver machen. Diese Aufwertung betrgt im Volumen rund 11 Prozent und erfolgt in zwei Schritten zum 1. Januar 2020 sowie zum 1. Oktober 2020. "Davon profitieren insbesondere die unteren und mittleren Lohngruppen", erluterte Bsirske.

ver.di fordert von den Bundeslndern die zeit- und inhaltsgleiche bertragung des Ergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfngerinnen und Versorgungsempfnger.