Tarifeinigung im ffentlichen Dienst der Lnder
Hilbers: "Tarifvertragsparteien beweisen in schwieriger
Gesamtlage Verantwortung."
"Trotz auergewhnlich schwieriger Rahmenbedingungen haben die
Tarifvertragsparteien Verantwortung bewiesen und ein fr alle Seiten tragbares
Ergebnis erzielt," kommentierte der Verhandlungsfhrer der Lnder,
Finanzminister Reinhold Hilbers, die heutige Einigung in den Tarifverhandlungen
fr die Beschftigten der Lnder. "Die Corona-Pandemie verlangt
den Beschftigten des ffentlichen Dienstes weiterhin Auergewhnliches
ab, dafr gebhrt ihnen unser aller Dank und unsere Anerkennung. Gerade
in der besonders belasteten Krankenversorgung haben wir daher
berproportionale Verbesserungen vereinbart. Allerdings stehen die Haushalte
der Lnder aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs und angesichts
der staatlichen Untersttzungsmanahmen unter einem zustzlichen Konsolidierungsdruck.
Bei dieser Ausgangslage halte ich die heutige Einigung
fr ein gutes und verantwortungsvolles Ergebnis. Damit haben wir verlssliche
Rahmenbedingungen fr Beschftigte und Haushalte fr die kommenden 24 Monate geschaffen", so Minister Hilbers weiter.
Die Beschftigten der Lnder erhalten eine Corona-Sonderzahlung in
Hhe von 1.300 Euro. Auerdem steigen die Entgelte der Beschftigten
zum 1. Dezember 2022 um 2,8 Prozent. Die Laufzeit der Vereinbarung
betrgt 24 Monate bis zum 30. September 2023.
Die Tarifeinigung wird die TdL-Lnder fr die Tarifbeschftigten rund
2,2 Milliarden Euro kosten. Eine eventuelle bertragung des Ergebnisses
auf die Beamten, Richter und Versorgungsempfnger der Lnder obliegt
den jeweiligen Landesgesetzgebern.