TdL-Vorsitzender Dr. Andreas Dressel: "Wir stehen vor einer uerst schwierigen Tarifrunde"
"Die Beschftigten der Lnder leisten hervorragende Arbeit. Dafr verdienen sie Wertschtzung, auch in Form von angemessenen Lohnerhhungen", erklrte der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft deutscher Lnder, der hamburgische Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, zur heutigen Forderung der Gewerkschaften ver.di und dbb fr die anstehende Lohnrunde.
"Aber Lohnerhhungen mssen dauerhaft finanzierbar sein und das sind die heute geforderten Steigerungen nicht", so der Verhandlungsfhrer der Lnder weiter. "Die Forderung blendet die dramatische, sich gerade jetzt zuspitzende Haushaltslage vieler Lnder leider aus. Die Lnder mssen gerade in diesen Krisenzeiten weiter handlungsfhig bleiben - das erwarten die Brgerinnen und Brger von uns. Angesichts dieser besonders herausfordernden Ausgangslage erwarte ich uerst schwierige Verhandlungen", erklrte Dr. Dressel.
Die von den Gewerkschaften geforderten 10,5 %, mindestens aber 500 Euro, htten Lohnerhhungen um durchschnittlich rd. 12,5 % zur Folge und wrden die Lnder auf Jahressicht mit rd. 5,9 Mrd. Euro belasten. Einschlielich der geforderten bertragung auf den Beamtenbereich ergben sich sogar Kosten in Hhe von rd. 19,0 Mrd. Euro.
Die Tarifverhandlungen fr die Beschftigten der Bundeslnder (mit Ausnahme von Hessen) beginnen am 26. Oktober 2023 in Berlin. Sie sollen am 2. und 3. November 2023 sowie am 7. und 8. Dezember 2023 in Potsdam fortgesetzt werden. Der TdL Vorsitzende Dr. Andreas Dressel fhrt die Verhandlungen, an seiner Seite verhandeln der Erste Stellvertreter, der schsische Staatsminister der Finanzen Hartmut Vorjohann, und die Zweite Stellvertreterin, die schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold.