Protest vor der Finanzministerkonferenz
Der ffentliche Dienst lsst sich nicht wegignorieren
Vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde demonstrierten die Beschftigten des ffentlichen Dienstes am 15. Januar 2026 anlsslich der Finanzministerkonferenz.
Der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer betonte auf der Kundgebung: "Die Lnder sagen immer, dass sie sich das Einkommensplus fr ihre Beschftigten nicht leisten knnen. Was sie sich in Wirklichkeit nicht leisten knnen, ist ein Attraktivittsminus fr den ffentlichen Dienst." Die Finanzministerinnen und -Minister der Lnder, die sich zur selben Zeit nebenan zu ihrer Konferenz trafen, mssen diese Botschaft mit in die Tarifverhandlungen nehmen. "Wie oft haben wir uns in der Vergangenheit anhren mssen, dass die Kassen leer seien", kritisierte der dbb-Chef "Dabei ist es doch Aufgabe der Finanzministerinnen und -Minister, sicherzugehen, dass in den Kassen genug fr ihre Beschftigten drin ist. Die alte Ausrede der leeren Kassen zieht schon lange nicht mehr. Deswegen machen wir vor der Finanzministerkonferenz ordentlich Lrm. Wir lassen uns nicht einfach wegignorieren."
Andreas Hemsing, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik ergnzte: "Die Finanzministerinnen und -Minister haben es in der Hand: Wer einen leistungsfhigen ffentlichen Dienst haben will, muss entsprechend in ihn investieren." Der dbb fordert sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr fr die Beschftigten der Lnder. "In Zeiten des Arbeitskrftemangels zhlt jede und jeder Beschftigte", machte der dbb-Tarifchef deutlich. "In den Verhandlungen heute und morgen muss die TdL beweisen, dass die vielbeschworene Wertschtzung ihrer Beschftigten keine leere Worthlse bleibt, sondern sich tatschlich im Geldbeutel bemerkbar macht."