Einkommensrunde ffentlicher Dienst der Lnder
Tarifeinigung umgehend und flchendeckend auf die Beamtinnen und Beamten bertragen
"Unsere Beharrlichkeit und Geschlossenheit haben den Durchbruch gebracht", sagte dbb-Chef Volker Geyer am 14. Februar 2026 in Potsdam.
Der zuvor erzielte Tarifkompromiss fr den ffentlichen Dienst der Lnder sieht eine lineare Entgelterhhung um 5,8 Prozent vor und weitere strukturelle Verbesserungen. "Natrlich ist das ein Kompromiss und nicht alle unsere Forderungen konnten wir umsetzen", erklrte Geyer. "Die Ergebnisse bedeuten aber konkrete und nachhaltige Verbesserungen fr unsere Kolleginnen und Kollegen - und das in einer extrem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation. Dass die Einkommen sprbar steigen, ist enorm wichtig fr die Menschen, die dieses Land 24/7 am Laufen halten."
Strukturelle Verbesserungen konnten die Gewerkschaften ebenfalls durchsetzen. Geyer: "Zum Beispiel die Erhhung der Wechselschichtzulage, die Angleichung beim Kndigungsschutz Ost an West und ein Ausbildungspaket mit deutlichen Verbesserungen fr junge Menschen, die ihre Karriere im ffentlichen Dienst beginnen."
Fr den dbb ist die Einkommensrunde mit dem Tarifabschluss nicht beendet. "Wir fordern die zeitgleiche und systemgerechte bertragung der Ergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten der Lnder und Kommunen. Jedem Versuch, bei der Besoldung und Versorgung inhaltlich Abstriche zu machen oder die Umsetzung zu verzgern, werden wir uns massiv widersetzen", machte der dbb-Chef deutlich.
Kernpunkte der Einigung:
- Einkommenserhhung 5,8 Prozent (zum 1.4.26 um 2,8 Prozent, mindestens 100 Euro, zum 1.3.27 um 2,0 Prozent und zum 1.1.28 um 1 Prozent), Laufzeit 27 Monate
- Erhhung der Zulagen fr Schicht- und Wechselschichtarbeit
- Anpassung Kndigungsschutzregelungen Ost an West
- Ausbildungspaket: u.a. Erhhung der Ausbildungsentgelte um 150 Euro
Hintergrund:
Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Lnder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschftigte der Bundeslnder (auer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Lnder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfngerinnen und Versorgungsempfnger.