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Besoldungsrunde der Lnder 2013/2014 - Niedersachsen

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Niederschsischen Landtag vom 29.05.2013

Besoldung der niederschsischen Beamtinnen und Beamten steigt rckwirkend ab dem 1. Januar 2013

Zum heutigen Beschluss des Landtages, der eine Einkommenserhhung fr die niederschsischen Beamten sowie die Versorgungsempfnger zum 1. Januar 2013 vorsieht, erklren die stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Renate Geuter, und der Berichterstatter der Fraktion fr Besoldungs- und Versorgungsfragen, Frank Henning:

"Mit dem heute verabschiedeten rot-grnen Gesetz zur Besoldungsanpassung bertragen die Koalitionsfraktionen die erste Stufe der Tarifeinigung im ffentlichen Dienst eins zu eins auf die Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfngerinnen und Versorgungsempfnger. Das Gesetz sieht vor, dass die Bezge der Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsempfngerinnen und Versorgungsempfnger rckwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,65% erhht werden. Wir kommen damit unserer Verantwortung gegenber den Beschftigten des ffentlichen Dienstes nach und sorgen dafr, dass die Dienst- und Versorgungsbezge an der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhltnisse angepasst werden.

Der fr uns bindende Grundsatz "Gleicher Lohn fr gleiche Arbeit" wird leider seit Jahren bei der Besoldung von Beamtinnen und Beamten missachtet. Zwischen den Bundeslndern bestehen heute Unterschiede in der Bezahlung des Beamtenbereichs von bis zu 15 %. Dazu hat auch die Krzungspolitik der abgewhlten schwarz-gelben Landesregierung in den vergangenen zehn Jahren beigetragen. Die wchentliche Arbeitszeit wurde erhht, das Weihnachtsgeld komplett gestrichen, die Leistungszulagen nie ausgezahlt, obwohl die Kolleginnen und Kollegen sich diese selbst erkaufen mussten, durch Streckung der ursprnglich alle 2 Jahre steigenden Alterszulagen auf jetzt 2 bis 4 Jahre, durch weiteren Stellenabbau und nicht zuletzt auch durch erhebliche Krzungen bei den Beihilfeleistungen. Mit dem heutigen Beschluss tragen wir dazu bei, dass sich die Schere bei der Bezahlung im ffentlichen Dienst der Lnder nicht weiter ffnet. Unsere Beamtinnen und Beamten sind uns das wert.

Die CDU versucht auf populistische Art und Weise, mit ihrer Forderung der sofortigen bertragung der 2. Stufe der Tarifeinigung auf den Beamtenbereich, Kapital zu schlagen. Wir haben immer die Auffassung vertreten, dass die Frage, ob und in welchem Umfang die zweite Stufe der Tarifeinigung bertragen werden kann, verantwortlich erst beantwortet werden kann, wenn Klarheit ber den finanziellen Handlungsspielraum des Landes besteht. Deshalb kann ber diese Frage auch erst im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplanes fr das Jahr 2014 entschieden werden. Diese Vorgehensweise der Regierungsfraktionen hat etwas mit haushaltspolitischer Verantwortung und dem sorgsamen Umgang mit Steuergeldern zu tun. Die rot-grne Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen werden sich auch im Rahmen der Haushaltsplanberatungen fr 2014 verantwortungsbewusst gegenber ihren Beamtinnen und Beamten verhalten."