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Besoldungsrunde 2013/2014 der Beamten von Lndern und Kommunen

aktuelle bersicht

Bundesland20132014Status
Baden-Wrttemberg0% 01.01.+2,45% Tabelle20.03.2013 - Beschlu der Landesregierung
Bayern01.01.+2,65%Tabelle01.01.+2,95%Tabelle04.07.2013 - Gesetz
Berlin01.08.+2,0%Tabelle?+2,5% 21.09.2012 - BerlBVAnpG 2012/2013
Brandenburg01.07.+2,45 Tabelle01.07.+1,8%Tabelle15.10.2013 - BbgBVAnpG 2013/2014
Bremen01.07.0% Tabelle01.07.0% Tabelle18.06.2013 - BremBBVAnpG 2013/2014
Hamburg01.01.+2,45%Tabelle01.01.+2,75%    Tabelle10.09.2013 - HmbBVAnpG 2013/2014
Hessen 01.07.+2,6%Tabelle01.04.+2,6%Tabelle20.11.2013 - HBVAnpG 2013, HBVAnpG 2014
Mecklenburg-Vorpommern01.07.+2,0% Tabelle01.01.+2,0% Tabelle06.08.2013 - Gesetz
Niedersachsen01.01.+2,65%Tabelle01.06.+2,95%Tabelle29.05.2013 - NBVAnpG 2013 - Landtagsbeschlu
Nordrhein-Westfalen01.01.0% Tabelle01.01.0% Tabelle16.07.2013 - BesVersAnpG 2013/2014 NRW
Rheinland-Pfalz01.01.+1,0%Tabelle01.01.+1,0%TabelleErhhung wurde bereits 2011 beschlossen
Saarland01.09.+2,3% Tabelle01.09.+1,8% Tabelle26.06.2013 - Gesetz
Sachsen01.09.+2,65% Tabelle01.04.+2,95%Tabelle18.12.2013 - Dienstrechtsneuordnungsgesetz
Sachsen-Anhalt01.07.+2,65%Tabelle01.07.+2,95%Tabelle16.04.2013 - LBVAnpG 2013/2014 - Entwurf
Schleswig-Holstein01.07.+2,45%Tabelle01.10.+2,75%Tabelle21.06.2013 - BVAnpG 2013/2014 - Landtagsbeschlu
Thringen01.10.+2,45%Tabelle01.08.+2,75%Tabelle16.04.2013 - Ankndigung Finanzminister
TV-L01.01.+2,65%Tabelle01.01.+2,95%Tabelle
letzte nderung: 20.05.2015
Legende:   zeit- und wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses TV-L
 im Rahmen der Tariflaufzeit zeitverzgerte aber ansonsten wirkungsgleiche bertragung
 zeit- und wirkungsgleiche bertragung reduziert um jeweils 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage
 keine zeit- und wirkungsgleiche bertragung

Chronologie der Besoldungsrunde 2013/2014 der Landesbeamten

01.12.2013
Ende der Aktualisierung dieser Seite

20.11.2013
  HE
Das Hessische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013 (HBVAnpG 2013) wird verkndet.

17.10.2013
  BR
Das Brandenburgische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014 (BbgBVAnpG 2013/2014) wird verkndet.

10.09.2013
  HH
Der Senat verkndet ein von der Brgerschaft beschlossenes Hamburgisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014 (HmbBVAnpG 2013/2014).

08.08.2013
  BR
Die Landesregierung Brandenburg legt ein Brandenburgisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014 (Drucksache 5/7741) im Entwurf vor.

06.08.2013
  MV
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern beschliet den Entwurf eines Besoldungsanpassungsgesetzes fr die Jahre 2013 bis 2015. Demnach ist zum 01.07.2013 eine Besoldungserhhung um 2% zuzglich 25 € vorgesehen sowie zum 01.01.2014 und zum 01.01.2015 um jeweils weitere 2%. Dabei ist der Abzug von jeweils 0,2 Prozentpunkten zur Bildung einer Versorgungsrcklage bereits bercksichtigt.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Mecklenburg-Vorpommern
01.07.2013
+2% +25€
31.12.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.01.2014
+2%
31.12.2014 Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse
01.01.2015
+2%
Tabelle 2015 Rechner 2015 Analyse

10.07.2013
  NW
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschliet das umstrittene Gesetz zur Besoldungsanpassung. Demnach sind fr die Besoldungsgruppen ab A 13 zwei Jahre ohne jegliche Erhhung der Bezge vorgesehen. Dies wird von Gewerkschaften und Interessensverbnden als Verfassungswidrig angesehen. Es wurden bereits mehrere Klagen gegen das Gesetz angekndigt.

05.07.2013
  BY
Der Bayerische Landtag beschliet in zweiter Lesung das Gesetz zur Anpassung der Bezge 2013/2014 (Drs. 16/16440).

04.07.2013
  NI
Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2014 kndigt die Landesregierung von Niedersachsen an, das Tarifergebnis im Jahr 2014 um 5 Monate zeitversetzt zu bertragen.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Niedersachsen
01.06.2014
+2,95%
?
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

27.06.2013
  SL
Im Gegensatz zur Ankndigung vom 08.06. betrgt die Besoldungserhhung im Saarland lediglich 2,3% im Jahr 2013 und 1,8% im Jahr 2014. Die ursprnglich genannten Erhhungsbetrge werden jeweils um 0,2 Prozentpunkte "zur Bildung einer Versorgungsrcklage" gemindert.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Saarland
bis A 9 01.05.2013
+2,3%
30.04.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
A 10 bis A 13 01.07.2013 30.06.2014
A 14 und hher 01.09.2013 31.08.2014
bis A 9 01.05.2014
+1,8%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse
A 10 bis A 13 01.07.2014
A 14 und hher 01.09.2014

25.06.2013
  BR
Anllich eines Spitzentreffens von Vertretern von Landesregierung und Gewerkschaften in Brandenburg erfolgt eine Einigung auf einen Vorschlag zur Besoldungsanpassung:
Das Besoldungs- und Versorgungsniveau soll zum 01.07.2013 um 2,45% und zum 01.07.2014 um weitere 1,8% angehoben werden. Dabei ist der Abzug von jeweils 0,2 Prozentpunkten zur Bildung einer Versorgungsrcklage bereits bercksichtigt.
Zustzlich soll eine Sonderzahlung in Hhe von 250 € ab 2013 wieder eingefhrt und in Zwlftelbetrgen (21 €) ins monatliche Grundgehalt integriert werden.
Der Jahresurlaub wird im Einigungspapier fr alle Beamten auf 30 Tage festgesetzt.
Der dbb Brandenburg kndigt an, sich auf einer auerordentlichen Vorstandssitzung im August mit dem Einigungspapier zu beschftigen und ber einen endgltigen Abbruch der Gesprche mit der Landesregierung zu beraten.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Brandenburg
01.07.2013
+2,45%
30.06.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.07.2014
+1,8%
die Tabellen 2014 wurden durch die
Dienstrechtsreform 2014 verndert

  BE
Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2014/2015 einigen sich die Franktionschefs der Berliner Koaltionsfraktionen SPD und CDU auf Besoldungserhhungen von je 2,5% in den Jahren 2014 und 2015.

21.06.2013
  SH
Der Landtag von Schleswig-Holstein beschliet mit den Stimmen von SPD, Grnen, SSW und zwei Piraten das "Gesetz zur Besoldungs- und Versorgungsanpassung in Schleswig-Holstein (Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014 - BVAnpG 2013/2014)" (Drucksache 18/914) mit der am 07.06. angekndigten Besoldungsanpassung.

  SN
Die schsische Staatsregierung bringt ein "Gesetz zur Neuordnung des Dienst-, Besoldungs- und Versorgungsrechts im Freistaat Sachsen (Schsisches Dienstrechtsneuordnungsgesetz)" (Drucksache 5/12230) in den Landtag ein.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Sachsen
bis A 9 01.03.2013
+2,65%
31.03.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
A 10 und hher 01.09.2013
alle 01.04.2014
+2,95%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

18.06.2013
  HB
Die Bremische Brgerschaft beschliet in zweiter Lesung das "Gesetz zur Anpassung der Besoldungs- und Beamtenversorgungsbezge 2013/2014 in der Freien Hansestadt Bremen (BremBBVAnpG 2013/2014)" (Drucksache 18/912)

08.06.2013
  SL
Die Landesregierung des Saarlandes und Vertreter der Gewerkschaften einigen sich auf eine teilweise bernahme des Tarifabschlusses auf die Landesbeamten. Demnach ist zum 01.09.2013 eine Besoldungserhhung um 2,5% vorgesehen, die fr die Besoldungsgruppen bis einschlielich A 9 um 4 Monate und fr die Besoldungsgruppen von A 10 bis A 13 um 2 Monate vorgezogen wird.
Zum 01.09.2014 ist eine Besoldungserhhung um 2,0% vorgesehen, die ebenfalls um 4 (bis A 9) bzw. 2 Monate (A 10 bis A 13) vorgezogen wird.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis
bis A 9 01.05.2013
+2,5%
30.04.2014
A 10 bis A 13 01.07.2013 30.06.2014
A 14 und hher 01.09.2013 31.08.2014
bis A 9 01.05.2014
+2,0%
A 10 bis A 13 01.07.2014
A 14 und hher 01.09.2014

07.06.2013
  SH
Die Landesregierung von Schleswig-Holstein gibt ihr Vorhaben, die Besoldungsgruppen ab A 14 von der Tarifentwicklung abzukoppeln nun endgltig auf. Zum 01.07.2013 ist demnach eine Besoldungserhhung um 2,45% und zum 01.10.2014 um 2,75% fr smtliche Besoldungsgruppen vorgesehen.
Fr die Besoldungsgruppen A2 bis A11 wird - wie bereits im vergangenen Monat angekndigt - zum 01.05.2013 eine Einmalzahlung in Hhe von 360 € gewhrt und zum 01.07.2014 in Hhe von 450 €.
Ministerprsident Albig (SPD) begrndet den pltzlichen Sinneswandel der Koalition mit berraschenden jhrlichen Mehreinnahmen von 70 Millionen Euro, die Schleswig-Holstein nach der Verffentlichung des Ergebnisses der Volkszhlung 2011 und der sich daraus ergebenden hheren Zuweisungen aus dem Lnderfinanzausgleich erhlt.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Schleswig-Holstein
01.07.2013
+2,45%
30.09.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.10.2014
+2,75%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

05.06.2013
  HE
Es wird das Zweite Gesetz zur Modernisierung des Dienstrechts in Hessen (2. DRModG) verkndet. Demnach wird ein altersunabhngiges Stufensystem vergleichbar dem Bundesdienst eingefhrt.

30.05.2013
  HH
Das Personalamt der Stadt Hamburg teilt mit, da die Bezge der Beamten rckwirkend zum 01.01.2013 um 2,45% und zum 01.01.2014 um weitere 2,75% erhht werden. Die Erhhungsschritte bleiben jeweils 0,2 Prozentpunkte hinter der Tariferhhung zurck, was mit der Bildung einer Versorgungsrcklage begrndet wird.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Hamburg
01.01.2013
+2,45%
31.12.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.01.2014
+2,75%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

29.05.2013
  NI
Der Landtag von Niedersachsen beschliet mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD und Grnen die bereits am 12.03. angekndigte Besoldungserhhung rckwirkend zum 01.01.2013. Demnach wird das Tarifergebnis TV-L fr das Jahr 2013 wirkungsgleich auf die Landesbeamten bertragen, nicht aber die Tariferhhung 2014. ber diese soll erst im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplanes 2014 entschieden werden.

23.05.2013
  HE
Anllich des Landtagsbeschlusses der Regierungsmehrheit von CDU und FDP zur Besoldungserhhung in Hessen in erster Lesung kritisiert die GEW den Abzug von 0,2 Prozentpunkten: "Es ist keine Erhhung wie zugesagt um 2,8 Prozent". In der gemeinsamen Pressemitteilung von CDU und FDP zur Besoldungserhhung am 23.04. war nmlich keine Rede von diesem Abzug. Auch die Oppositionspartei SPD erklrt: "Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf von CDU und FDP werden hessische Beamtinnen und Beamte sowie bereits oftmals in den letzten Jahren erneut schlechter gestellt und ein Sonderopfer von ihnen verlangt."

16.05.2013
  HB
Die Bremische Brgerschaft (Landtag) stimmt mit der Regierungsmehrheit von SPD und Grnen in erster Lesung der am 10.04. angekndigten Besoldungsanpassung zu.

14.05.2013
  SH
Das Kabinett in Schleswig-Holstein beschliet einen berarbeiteten Entwurf des neuen Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzes. Dabei soll der zweite Erhhungsschritt um drei Monate auf den 01.10.2014 vorgezogen werden. Des weiteren wird die "Laufzeit" des Gesetzentwurfs analog zum Tarifergebnis auf 31.12.2014 begrenzt - ursprnglich geplant war eine Regelung bis Mitte 2018.
Fr die Besoldungsgruppen A2 bis A11 wird zum 01.05.2013 eine Einmalzahlung in Hhe von 360 € gewhrt und zum 01.07.2014 in Hhe von 450 €.
Um den schrumpfenden Besoldungsabstand zwischen A13 und A14 wieder etwas zu erweitern, ist fr das Jahr 2014 eine Tabellenkorrektur in den Stufen 1 und 2 der Besoldungsgruppe A14 vorgesehen.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis
bis A 13 01.07.2013
+2,45%
30.09.2014
A 14 und hher
+1,3%
bis A 13 01.10.2014
+2,75%
A 14 und hher
+1,3%

  HE
Die Landesregierung Hessen bringt einen Entwurf fr ein "Gesetz ber die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen 2013/2014 und zur nderung besoldungsrechtlicher Vorschriften" in den Landtag ein (Drucksache 18/7364 vom 14.05.2013).

03.05.2013
  MV
Das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern kndigt an, bis Mitte Mai einen Gesetzentwurf zur Besoldungsanpassung auszuarbeiten. Demnach steigen, wie bereits im April als "Modell 1" vorgeschlagen, die Bezge zum 01.07.2013 um 2% sowie einem Festbetrag in Hhe von 25 EUR, sowie zum 01.01.2014 und 01.01.2015 jeweils um weitere 2%. Ziel sei eine Auszahlung mittels Abschlagszahlungen beginnend mit den Oktoberbezgen.

30.04.2013
  RLP
Der Beamtenbund Rheinland-Pfalz teilt mit, da inzwischen mehrere Klagen vor verschiedenen Verwaltungsgerichten gegen die Deckelung der jhrlichen Besoldungserhhungen auf 1% eingegangen sind.

29.04.2013
  SH
Angesichts anhaltender Proteste gegen die geplante Besoldungsanpassung in Schleswig-Holstein, kndigt Ministerprsident Albig anllich einer Veranstaltung im Vorfeld der Kommunalwahl ein Einlenken in der Diskussion um die bislang vorgesehene extrem lange Laufzeit bis 2018 an.

25.04.2013
  HE
Der Steuerzahler-Bund kritisiert die geplante Besoldungsanpassung in Hessen heftig. Die Zuwchse fr die aktiven Landesbeamten in Hessen sollten wie in anderen Bundeslndern deutlich niedriger ausfallen als der Tarifabschlu. Fr Pensionre fordert der Steuerzahlerbund gar eine Nullrunde.

  BE
Seitens der Berliner SPD wird eine Besoldungserhhung im Doppelhaushalt 2014/2015 in Erwgungen gezogen. Weitere Aussagen zur Hhe der angedachten Besoldungserhhung wurden nicht getroffen.

23.04.2013
  HE
Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP im Hessischen Landtag beschlieen eine weitgehende bernahme des Tarifabschlusses TV-H vom 16.04. Christian Wagner (CDU) und Wolfgang Gerlich (FDP) dazu: "Eine beamtenfeindliche Politik, wie in den rot-grn regierten Lndern, wird es in Hessen nicht geben"
Gem Regierungsbeschlu werden die Bezge der Landesbeamten und Pensionre zum 01.07.2013 und zum 01.04.2014 jeweils um 2,6% erhht. Dies entspricht der Tarifeinigung TV-H, allerdings reduziert um jeweils 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage. In weiterer Abweichung zur Tarifrunde TV-H wird es keine Einmalzahlungen geben (TV-H: 450 € und 225 €).

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Hessen
01.07.2013
+2,6%
31.03.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.04.2014
+2,6%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

17.04.2013
  ST
Die Landesregierung Sachsen-Anhalt beschliet den Entwurf eines Landesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes 2013/2014 (Drucksache 6/1994 vom 16.04.2013).

  BY
Die Bayerische Staatsregierung bringt einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Bezge 2013/2014 in den Landtag ein (Drucksache 16/16440 vom 17.04.2013).
Die Mehrkosten der Besoldungserhhung fr den Staatshaushalt werden darin fr das Jahr 2013 auf 404,9 Mio Euro beziffert, fr das Jahr 2014 auf weitere 464,4 Mio. Euro.

  NDS
Die Fraktionen von SPD und Grnen bringen einen Entwurf fr ein "Niederschsisches Gesetz ber die Anpassung der Besoldung und der Versorgungsbezge im Jahr 2013 (Niederschsisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013 - NBVAnpG 2013)" mit der Drucksachen-Kennung 17/75 in den Landtag ein.
Es bleibt damit bei der bereits angekndigten Besoldungsanpassung im Jahr 2013.

  TH
Finanzminister Wolfgang Vo (CDU) teilt nach einer Kabinettssitzung mit, der Tarifabschlu TV-L soll "inhaltsgleich" aber zeitverzgert auf die Landesbeamten in Thringen bertragen werden. Des weiteren werden die beiden Erhhungsschritte von 2,65% und 2,95% um jeweils 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage vermindert.
Damit ergeben sich die folgenden Besoldungstabellen:

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Thringen
01.10.2013
+2,45%
31.07.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.08.2014
+2,75%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

15.04.2013
  MV
Finanzministerin Heike Polzin (SPD) legt Gewerkschaftsvertretern zwei Vorschlge zur Besoldungserhhung der Landesbeamten in Mecklenburg-Vorpommern vor. In beiden Modellen liegt die Besoldungserhhung unterhalb der Tarifsteigerung TV-L und ist zudem gegenber dieser noch zeitverzgert.

Modell 1
gltig ab Erhhung gltig bis
01.07.2013
+2% +25 €
31.12.2013
01.01.2014
+2%
31.12.2014
01.01.2015
+2%
       
Modell 2
gltig ab Erhhung gltig bis
01.07.2013
+2,45%
31.12.2013
01.01.2014
+2%
31.12.2014
01.01.2015
+2%

Der Abzug in Hhe von 0,2 Prozentpunkten zur Bildung einer Versorgungsrcklage nach § 14a Bundesbesoldungsgesetz ist in o.g. Zahlenwerten bereits enthalten.

Der Beamtenbund Mecklenburg-Vorpommern betrachtet beide Modelle lediglich als Diskussionsbasis. Dietmar Knecht, Landesvorsitzender des dbb: "Es liegt ein durchaus verhandlungsfhiges Angebot vor, an dem wir am Freitag mit der Finanzministerin weiterfeilen werden. Unklar sind immer noch die Feuerwehrzulage sowie die 30 Tage Urlaub fr alle."

  BE
Auf einer Fraktionsklausur beschliet die Berliner CDU, sich innerhalb der Regierungskoalition fr eine Verringerung des Besoldungsrckstands der Berliner Landesbeamten ab dem Jahr 2014 einzusetzen.
Dazu soll das Besoldungsniveau um den jeweiligen Erhhungsschritt gem TV-L zuzglich 0,5% Prozentpunkte, mindestens jedoch um 2% pro Jahr angehoben werden. Fr das Jahr 2014 wrde das eine Besoldungserhhung um 3,45% bedeuten.
Whrend Innensenator Frank Henkel (CDU) diesen Vorschlag aktiv untersttzt, betont Finanzsenator Ulrich Nubaum (parteilos, fr SPD), er sehe keinen Spielraum fr eine schnelle Anhebung des Besoldungsniveaus.

12.04.2013
  NDS
Die Grnen-Fraktion hat einen Gesetzentwurf ber die Anpassung der Besoldung und Versorgungsbezge 2013 fr Mittwoch, 17.04. auf die Tagesordnung des Landtags gesetzt.

10.04.2013
  HB
Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grne) gibt die Rahmenbedingungen zur Besoldungsanpassung 2013/2014 in Bremen bekannt. Demnach sind fr Beamte der Besoldungsgruppe A13 und hher in beiden Jahren Nullrunden vorgesehen, fr Beamte der Besoldungsgruppen A11 und A12 betrgt die Erhhung jeweils 1%, fr Beamte der Besoldungsgruppen bis einschlielich A10 betrgt die Erhhung 2,65% zum 01.07.2013 und 2,95% zum 01.07.2014.
Das entspricht dem Modell der Besoldungsanpassung in Nordrhein-Westfalen, allerdings mit einer Zeitverzgerung von 6 Monaten.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Bremen
bis A 10 01.07.2013
+2,65%
30.06.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
A 11 und A 12
+1%
A 13 und hher
0%
bis A 10 01.07.2014
+2,95%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse
A 11 und A 12
+1%
A 13 und hher
0%

Gewerkschaftsvertreter kritisieren die geplanten Besoldungserhhungen scharf:
Susanne Kremer (ver.di): "Immer wieder wird das Spiel der zeitlichen Verzgerung und der nicht vollstndigen bertragung des Tarifergebnisses gespielt. [...] Die Beamten sind doch nicht die Spardose des Landes Bremen."
Karin Goldmann (Verein der Bremischen Richter und Staatsanwlte): "Mit dieser beabsichtigten Nullrunde wird das einseitige Gestaltungsrecht der Regierung mibraucht."

09.04.2013
  TH
Nachdem das Kabinett keine Entscheidung zur Besolungsanpassung der Landesbeamten in Thringen getroffen hat, fordert der DGB Hessen-Thringen von Ministerprsidentin Christine Lieberknecht (CDU) eine Garantie fr eine wirkungsgleiche bertragung des Tarifergebnisses. Aus dem Finanzministerium verlautet, ein Kabinettsbeschlu solle am 16. April herbeigefhrt werden.

04.04.2013
  HB
Am Rande einer Klausurtagung erklrt Finanzenatorin Karolie Linnert (Grne): Die Tarifergebnisse zu 100 Prozent zu bertragen, ist so nicht mglich. Wir mssen einen fairen und vertretbaren Kompromiss finden."
Brgermeister Jens Bhrensen (SPD) begrndet dies mit der Nehmerrolle Bremens im Lnderfinanzausgleich und fgt hinzu: "Wir drfen uns nicht vorhalten lassen, da wir unsere Beamten hher bezahlen als andere Lnder."

27.03.2013
  ST
Nach einer Meldung in der Mitteldeutschen Zeitung plant die Landesregierung Sachsen-Anhalt, den Tarifabschlu um 6 Monate zeitversetzt auf die Landesbeamten zu bertragen. Demnach ist der erste Erhhungsschritt zum 01.07.2013, der zweite zum 01.07.2014 vorgesehen.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Sachsen-Anhalt
01.07.2013
+2,65%
30.06.2014 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.07.2014
+2,95%
Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

25.03.2013
  NRW
Norbert Walter-Borjans (SPD), Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, bietet nun an, den Jahresurlaub fr Beamte aller Besoldungsgruppen analog zur Tarifeinigung auf 30 Tage festzulegen. Bisher sollte dies nur fr Beamte bis A 10 gelten.
Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Nordrhein-Westfalen dazu: "Die Ankndigung des Ministers entschrft den Streit um eine bertragung des gesamten Tarifabschlusses nicht."

22.03.2013
  NRW
Ministerprsident Kraft (SPD), Schulministerin Lhrmann (Grne) und Finanzminister Walter-Borjans (SPD) werben in einem Brief an die Beamten von Nordrhein-Westfalen um Verstndnis fr die geplante Besoldungsanpassung. Die Abkopplung der Besoldungsgruppen ab einschlielich A 11 von der Tarifentwicklung wird mit der Notwendigkeit zur Einhaltung der Schuldenbremse des Grundgesetzes begrndet.

  SH
Arbeitnnehmervertreter in Schleswig-Holstein zeigen sich enttuscht und verrgert ber die geplanten Besoldungsanpassungen. Die Landeschefin des DBB, Anke Schwitzer, wird angesichts der geringen Erhhungen und der extrem langen Laufzeit bis 2018 zitiert mit: "Die Mitarbeiter fhlen sich verarscht".

  BW
Unter Bercksichtigung der Verminderung der Besoldungserhhungen um 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage gem §17 Landesbesoldungsgesetz Baden-Wrttemberg verringert sich die erste Stufe der Besoldungserhhung von 2,65% auf 2,45% und die zweite Stufe von 2,95% auf 2,75%. Damit ergeben sich die folgenden Tabellen:

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Baden-Wrttemberg
bis A 9 A 10/A 11 ab A 12
01.01.2013
0%
0%
0%
30.06.2013 Tabelle 2012b Rechner 2012b Analyse
01.07.2013
+2,45%
30.09.2013 Tabelle 2013a Rechner 2013a Analyse
01.10.2013
+2,45%
31.12.2013 Tabelle 2013b Rechner 2013b Analyse
01.01.2014
+2,45%
30.06.2014 Tabelle 2014a Rechner 2014a Analyse
01.07.2014
+2,75%
30.09.2014 Tabelle 2014b Rechner 2014b Analyse
01.10.2014
+2,75%
31.12.2014 Tabelle 2014c Rechner 2014c Analyse
01.01.2015
+2,75%
?
Tabelle 2015 Rechner 2015 Analyse

21.03.2013
  NRW
Im Rahmen einer von der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen anberaumten Aktuellen Stunde zum Thema Besoldungserhhung findet ein heftiger Schlagabtausch statt. CDU, FDP und die Piratenpartei fordern eine vollstndige bernahme des Tarifergebnisses TV-L auf die Landesbeamten und werfen der Regierung Wortbruch vor, SPD und Grne beharren auf einer Nullrunde bzw. einer stark verringerten Besoldungserhhung fr Beamte ab A 11.

  SH
Ministerprsident Albig (SPD) stellt ein Kompromimodell zur Besoldungsanpassung in den nchsten Jahren vor: demnach soll die Besoldung der Besoldungsgruppen bis einschlielich A 13 zum 01.07.2013 um 2,45% angehoben werden, zum 01.01.2015 um 2,75% und zum 01.07.2016 sowie zum 01.07.2017 um jeweils 1,3%. Fr Beamte ab der Besoldungsgruppe A 14 soll die Besoldung zum 01.07.2013, zum 01.01.2015, 01.07.2016 und 01.07.2017 um jeweils 1,3% angehoben werden.
Die Anhebungen sind bereits um jeweils um 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage gem §18 Besoldungsgesetz Schleswig-Holstein vermindert.
Fr Beamte bis zur Besoldungsgruppe A 11 sind Einmalzahlungen in Hhe von je 360 € zum 01.05.2013 und 01.03.2016 sowie 600 € zum 01.07.2014 vorgesehen.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis
bis A 13 01.07.2013
+2,45%
31.12.2014
A 14 und hher
+1,3%
alle
Nullrunde 2014
bis A 13 01.01.2015
+2,75%
30.06.2016
A 14 und hher
+1,3%
alle
01.07.2016
+1,3%
30.06.2017
alle
01.07.2017
+1,3%
30.06.2018

Durch die geplante Besoldungsanpassung wrde sich das vertikale Spannungsverhltnis (Spreizung) der Besoldungstabelle von 317% im Jahr 2012 auf 309% Ende des Jahres 2017 verringern. Die Besoldungsgruppen A 13 und A 14 rcken dabei sehr nahe zusammen:

Befrderung
von -> nach
StufeErhhung des Brutto-Gehalts
2012 2014 2015 2016 2017
A 13 -> A 14
4
+97,77 €
+58,95 €
+ 7,94 €
+ 8,04 €
+ 8,14 €
A 13 -> A 14
12
+392,76 €
+346,35 €
+284,31 €
+288,01 €
+291,75 €

20.03.2013
  BW
Die Landesregierung Baden-Wrttemberg (Grne/SPD) beschliet nach mehrtgiger Beratung, den Tarifabschlu TV-L nicht zeitgleich auf die Landesbeamten zu bertragen. Dieser soll vielmehr abhngig von der Besoldungsgruppe um 1 Jahr (A 12 und hher), 9 Monate (A 10 und A 11) bzw 6 Monate (bis A 9) verzgert werden. Das Prinzip der verzgerten bernahme des Tarifergebnisses soll fr smtliche Besoldungserhhungen bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2016 gelten.
Ministerprsident Kretschmann (Grne): "Die Koalitionsfraktionen haben sich darauf geeinigt, das Ergebnis der Tarifverhandlungen mit einer Verschiebung zu bernehmen."
Finanzminister Schmid (SPD): "Wir sind zu der Entscheidung gekommen, da aufgrund vorangegangener Einschnitte eine vllige Abkopplung der Beamtenschaft von der allgemeinen Lohnentwicklung nicht vertreten werden kann, halten aber - durchaus auch eine Anregung des Chefs des Beamtenbunds aufgreifend - es fr angemessen da wir den Tarifabschlu inhaltsgleich aber nicht zeitgleich bernehmen".

Volker Stich, Chef des Beamtenbunds Baden-Wrttemberg, hlt die verzgerte Besoldungserhhung fr die "mildeste Form der Grausamkeiten".
Rdiger Seidenspinner, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei: "Das was hier verkndet wurde ist weder eine zeit- noch inhaltsgleiche bernahme. "

  NRW
Die CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen hat fr den morgigen Tag eine Aktuelle Stunde zum Thema "Plant die Landesregierung einen Wortbruch bei der Beamtenbesoldung?" initiiert. Dabei erinnert Lutz Lienenkmper (CDU) an die folgende Aussage von Ministerprsidentin Kraft (SPD) aus dem Jahr 2011 gegenber dem Deutschen Beamtenbund: "Ich kann Ihnen [...] versichern, da die Landesregierung keine weiteren Einschnitte bei der Beamtenschaft plant". Finanzminister Walter-Borjans (SPD) wird ebenfalls aus dem Jahr 2011 zitiert mit: "Sie wissen, da die Landesregierung bereits mehrfach verkndet hat, Beamte, Richter, Staatsanwlte und Versorgungsempfnger zuknftig nicht weiter von der Lohnentwicklung abzukoppeln."

Die Gewerkschaft komba verabschiedet eine Resolution, in der die geplante Besoldungsanpassung heftig kritisiert wird. Dabei wird auch zur Annherung der Besoldung zwischen A10 und A11 Stellung bezogen:
"Die Regelung, die fr Beamtinnen und Beamte ab A 11 (Stadtamtfrau/Stadtamtmann) zu einer weiteren Minusrunde wird, trifft vor allem in den kleineren Kommunen bereits ab diesen Besoldungsstufen Leitungs- und Fhrungsmter. Leistung lohnt sich nicht mehr in NRW, weil die bernahme von Leitungsaufgaben rechnerisch mit Gehaltskrzungen verbunden ist. Wer schwierige Aufgaben anpackt, berdurchschnittliche Leistungen erbringt und einen damit automatisch verbundenen hheren Arbeitseinsatz leistet, wird in NRW nicht belohnt sondern bestraft. Vorerst festgeschrieben bis Ende 2014. 'Leistung lohnt sich nicht in NRW'"

19.03.2013
  BY
Der bayerische Ministerrat beauftragt das Finanzministerium, die Auszahlung der erhhten Bezge bereits mit dem Gehalt des Monats Mai zu veranlassen.

18.03.2013
  NRW
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (SPD/Grne) gibt in einer Pressemeldung die geplanten Besoldungsanpassungen bekannt. Demnach sind fr alle Beamten ab der Besoldungsgruppe A 13 zwei Jahre ohne jegliche Besoldungserhhung vorgesehen. Fr Beamte in A 11 und A 12 ist in beiden Jahren eine Erhhung um jeweils 1% geplant, fr Beamte der Besoldungsgruppen bis A 10 soll das Tarifergebnis vollstndig bertragen werden.

Besoldungsgruppe gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Nordrhein-Westfalen
bis A 10 01.01.2013
+2,65%
31.12.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
A 11 und A 12
+1%
A 13 und hher
0%
bis A 10 01.01.2014
+2,95%
31.12.2014 Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse
A 11 und A 12
+1%
A 13 und hher
0%

Durch diese Besoldungsanpassung verringert sich das vertikale Spannungsverhltnis (Spreizung) der Besoldungstabelle von 287% im Jahr 2012 auf 272% im Jahr 2014 (1957 betrug es noch 479%). Vor allem die Besoldungsgruppen A 10 und A 11 sowie die Besoldungsgruppen A 12 und A 13 rcken dabei nher zusammen, so da sich hier der Anreiz fr eine Befrderung weiter verringert:

Befrderung
von -> nach
StufeErhhung des Brutto-Gehalts
20122014
A 10 -> A 11
11
+8,8%
+5,1%
A 12 -> A 13
12
+11,0%
+8,7%
zum Vergleich:
A 9 -> A 10
11
+12,1%
+12,1%

17.03.2013
  BW
Aus Regierungskreisen verlautet, eine bernahme des Tarifabschlusses fr die Landesbeamten wird um 1 Jahr zeitverzgert erwogen.

16.03.2013
  NRW
Die rot-grne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen beabsichtigt, am Montag ber eine abgestufte Besoldungserhhung zu entscheiden. Dabei soll der Tarifabschlu wirkungsgleich auf die Beamten bis zur Besoldungsgruppe A 10 bertragen werden. Fr die restlichen Besoldungsgruppen im gehobenen Dienst sind Abschlge vorgesehen und fr den hheren Dienst, darunter 157.000 Lehrer, ist sogar eine Nullrunde angedacht.

  BW
Der Chef der Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski (Grne), kndigt fr Montag eine Entscheidung zur Besoldungerhhung der Landes- und Kommunalbeamten in Baden-Wrttemberg an.

15.03.2013
  BW
Finanzminister Schmid (SPD) trifft heute Vertreter von Gewerkschaften und Beamtenbund in Stuttgart zu Gesprchen ber die Besoldungsentwicklung der nchsten zwei Jahre. Am Vortag war bekannt geworden, da durch Personaleinsparungen und hhere Steuereinnahmen im Jahr 2012 ein berschu von 1,05 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde.
Nach dem Treffen macht Volker Stich, Landesvorsitzender des Beamtenbunds, deutlich: "wir tragen nichts anderes mit als eine Eins-zu-Eins-bertragung des Tarifabschlusses". Es werde keine weiteren Verhandlungen geben.

  SH
Auch in Schleswig-Holstein fanden heute Gesprche zwischen der Finanzministerin Monika Heinold (Grne) und Vertretern des DBB statt. Anke Schwitzer, Vorsitzende des DBB Landesbunds, zeigt sich in er anschlieenden Pressekonferenz enttuscht: "Trotz guter Argumente wurden weder konkrete Angebote seitens der Ministerin gemacht, noch die Bereitschaft signalisiert, aufeinander zugehen zu wollen. Wir setzen daher auf die weiteren bereits terminierten Gesprche. "

14.03.2013
  BY
Im bayerischen Landesdienst ist keine Verminderung der geplanten Besoldungserhhungen um 0,2 Prozentpunkte zur Bildung einer Versorgungsrcklage nach § 14a BBesG vorgesehen. Damit bleibt es bei den angekndigten Besoldungserhhungen um 2,65% und um 2,95%:

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Bayern
01.01.2013
+2,65%
31.12.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.01.2014
+2,95%
31.12.2014 Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

  BE
Der regierende Brgermeister Wowereit (SPD) lehnt eine bertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten in Berlin kategorisch ab.
Innensenator Frank Henkel (CDU) hlt dahingegen eine Besoldungsanhebung um die vorgesehenen 2% nach einer Meldung in der "Berliner Zeitung" fr viel zu wenig. Er verspricht, auf eine Erhhung der Beamtenbezge in den Jahren 2014 und 2015 hinzuarbeiten.

  SH
Politiker der Opposition in Schleswig Holstein greifen die Landesregierung aus SPD, Grnen und SSW scharf an. Wolfgang Kubicki (Fraktionschef der FDP) fordert sogar den Rcktritt von Finanzministerin Monika Heinold (Grne), denn Sie habe bewiesen, "da sie Haushalt nicht kann und da sie im Zweifel ihre Landesbeamten hierfr zahlen lassen wird".
Johannes Callsen (Franktionschef der CDU) schliet sich den Rcktrittsforderungen zwar nicht an, macht aber deutlich: "Eine faire Entlohnung der Landesbediensteten darf nicht daran scheitern, da viel zu viel Geld fr rot-grn-blaue Wunschprojekte ausgegeben wird."

13.03.2013
  BW
Ministerprsident Winfried Kretschmann (Grne) wirbt bei den baden-wrttembergischen Landesbeamten um Verstndnis fr die Abkopplung der Besoldung vom Tarifergebnis TV-L. Ein Haushalt, der zu 40% aus Personalkosten bestehe, knne nicht am Personal vorbei saniert werden.

12.03.2013
  BE
In Berlin soll der Tarifabschlu nicht auf die Beamten bertragen werden. Senatssprecher Richard Meng teilt mit, da es bei der bereits beschlossenen Besoldungserhhung um 2% zum 01.08.2013 bleiben wird.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Berlin
01.01.2013
+2%
?
Tabelle 2013 Rechner 2013
noch keine Festlegung fr 2014

  NDS
Das Niederschsische Finanzministerium gibt bekannt, da lediglich die erste Stufe der Tarifeinigung 2013 auch auf den Beamten- und Versorgungsbereich bertragen wird.
Im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplans 2014 im Sommer dieses Jahres soll ber die bertragung der zweiten Stufe entschieden werden.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Niedersachsen
01.01.2013
+2,65%
?
Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
noch keine Festlegung fr 2014

  SN
Georg Unland (CDU), Finanzminister von Sachsen, pldiert fr eine zeitverzgerte bernahme des Tarifabschlusses.

11.03.2013
Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstdt fordert die Landesregierungen nachdrcklich auf, das Tarifergebnis TV-L zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten und Versorgungsempfnger von Lndern und Kommunen zu bertragen:
"Eigentlich mte das ein Gebot der Fairne und eine Selbstverstndlichkeit sein, schlielich haben die Beamten einen gesetzlichen Anspruch auf Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung."
Bezug nehmend auf die Ankndigungen der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Baden-Wrttemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen, das Tarifergebnis nicht auf die Beamten bertragen zu wollen, stellt er klar: "Wir werden das auf keine Fall akzeptieren".

  RLP
Seitens des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz wird klar gestellt, da der Landtagsbeschlu, wonach die Beamtenbezge bis 2016 jhrlich um 1% angehoben werden, weiterhin gltig ist. Eine bertragung des Tarifabschlusses TV-L auf die Landesbeamten sei nicht vorgesehen.

gltig ab Erhhung gltig bis Beamte Rheinland-Pfalz
01.01.2013
+1%
31.12.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.01.2014
+1%
31.12.2014 Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse

  HH
Ein Sprecher des Senats bekrftigt, da in Hamburg der Tarifabschlu bernommen werden soll: "Hamburg wird das Ergebnis - wie zugesagt - zeitgleich auf die Beamten bertragen."

  BW
Der baden-wrttembergische Finanzminister Nils Schmid (SPD) im Interview mit Sdwest-Presse: "Da wir das Tarifergebnis eins-zu-eins auf die Landesbeamten bertragen, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Mit einem Federstrich wren damit unsere Konsolidierungserfolge, die wir mhsam erreicht haben, zunichte gemacht. Wir mten dann ber noch mehr Stellenstreichungen nachdenken."
Im Haushaltsplan des Landes sind bisher 1,5% Besoldungserhhung vorgesehen.

  NDS
Der Beamtenbund Niedersachsen fordert neben der bernahme des Tarifabschlusses auf die Landesbeamten noch eine zustzliche Erhhung des Grundgehalts um monatlich 75 €. Dies sei "zum Abbau des bestehenden Besoldungs- und Versorgungsrckstandes von ber 8 Prozent" notwendig.

  SH
Monika Heinold (Grne), Finanzministerin von Schleswig-Holstein, stellt klar, da es fr die Landesbeamten keine Nullrunde geben wird, deutet aber auch an, da eine inhaltsgleiche bertragung des Tarifabschlusses nicht mglich ist: "Nun mssen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften eine Lsung finden, die sich innerhalb der Grenzen der Schuldenbremse bewegt".

  MV
Das Tarifergebnis TV-L soll nicht automatisch auf die Beamten in Mecklenburg-Vorpommern bertragen werden. Das Finanzministerium kndigte als nchsten Schritt Gesprche mit den Gewerkschaften an.

10.03.2013
  BY
Der bayerische Finanzminister Markus Sder (CSU) kndigt unmittelbar nach Bekanntwerden des Tarifergebnisses TV-L eine zeit- und inhaltsgleiche bertragung auf die Landesbeamten und Versorgungsempfnger an.
Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes, lobt die schnelle Reaktion des Bayerischen Finanzministers als "in der Geschichte einmalig".

  BW
Nils Schmid (SPD), Finanzminister von Baden-Wrttemberg, erteilt Gewerkschaftsforderungen nach einer bertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten wegen zu hoher Kosten eine klare Absage: "Dies knnte im Moment nur durch hhere Schulden finanziert werden. Das kommt fr uns nicht in Frage."

  NRW
Der Beamtenbund DBB in Nordrhein-Westfalen frchtet, die Landesregierung plane "massive Einschnitte" bei den Landesbeamten.

09.03.2013
In der dritten Verhandlungsrunde wird ein Tarifeinigung erzielt. Diese sieht eine lineare Entgelterhhung von 2,65% zum 01.01.2013 sowie 2,95% zum 01.01.2014 vor. Der Jahresurlaub soll knftig 30 Tage fr alle Beschftigten betragen.

gltig ab Erhhung gltig bis TV-L allgemein
01.01.2013
+2,65%
31.01.2013 Tabelle 2013 Rechner 2013 Analyse
01.01.2014
+2,95%
31.12.2014 Tabelle 2014 Rechner 2014 Analyse