Schnelle Einigung bei der Beamtenbesoldung
Der Deutsche Beamtenbund NRW hat sich mit der Landesregierung auf eine Anpassung der Bezge fr Beamtinnen und Beamte im Landes- und Kommunaldienst geeinigt.
Analog zur linearen Erhhung bei den Tarifangestellten erhalten die Beamtinnen und Beamten eine Besoldungs- bzw. Versorgungserhhung von 2,0 Prozent, mindestens aber 75 Euro mehr. Wie vereinbart, tritt diese Erhhung zum 1. April 2017 in kraft. Sehr froh ist DBB NRW Vorsitzender Roland Staude darber, dass erreicht werden konnte, dass auf den 0,2-prozentigen Vorsorgeabzug verzichtet wird. Das war keineswegs selbstverstndlich, da dieser laut der ursprnglichen Vereinbarung eigentlich abgezogen werden sollte. "Wir haben diese Vereinbarung 2015 getroffen, und damit zu einem Zeitpunkt, zu dem die aktuelle positive Haushaltentwicklung noch nicht absehbar war", so Roland Staude. "Wir haben uns stark dafr eingesetzt, doch noch ber 2017 zu verhandeln und haben dadurch weitere Verbesserungen fr die Beamtinnen und Beamten erzielen knnen."
Fr 2018 haben sich die Verhandlungsparteien auf eine zeit- und inhaltsgleiche bernahme des Tarifergebnisses geeinigt. Entsprechend erhalten die Beamtinnen und Beamten zum 1. Januar 2018 eine weitere Erhhung ihrer Bezge um 2,35 Prozent.
Auch Anwrterinnen und Anwrter sowie Referendarinnen und Referendare profitieren von dieser Besoldungsrunde, denn sie erhalten ein monatliches Plus in Hhe von 35 Euro sowie einen zustzlichen Urlaubstag pro Jahr.
Der DBB NRW Vorsitzende Roland Staude zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. "Die Beamtinnen und Beamten leisten einen wertvollen Beitrag fr das Funktionieren des Landes und dafr verdienen sie unsere Wertschtzung. Wir freuen uns, dass wir durch die bernahme des Tarifergebnisses ein Zeichen setzen konnten".
Seitens des DBB NRW saen am Verhandlungstisch: Roland Staude,
1. Vorsitzender, Jutta Endrusch, 2. Vorsitzende, Hubert Meyers, Vorstandsmitglied, und Manfred Lehmann, DSTG. Daneben verhandelten auf der Gewerkschaftsseite noch der DGB und der DRB. Die Landesregierung wurde durch Ministerprsidentin Hannelore Kraft, stellvertretende Ministerprsidentin Sylvia Lhrmann sowie Finanzminister Norbert Walter-Borjans vertreten.