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Besoldungsrunde der Landesbeamten 2021-2023

Pressemitteilung des Finanzministeriums von Baden-Wrttemberg

Land will Tarifergebnis auf Beamtinnen und Beamte bertragen

Die Tarifsteigerung von 2,8 Prozent wird auf die Beamten bertragen. Auerdem erhalten sie eine Corona-Sonderzahlung.

Die Landesregierung plant, das Tarifergebnis fr den ffentlichen Dienst der Lnder zeitgleich und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten im Land zu bertragen. Das Tarifergebnis im ffentlichen Dienst der Lnder sieht eine Lohnsteigerung von 2,8 Prozent ab Dezember 2022 vor. Es wird zeitgleich und in voller Hhe auf die Beamtinnen und Beamten bertragen. Das gilt auch fr Richterinnen und Richter, Staatsanwltinnen und Staatsanwlte sowie die Versorgungsempfngerinnen und -empfnger. Auerdem erhalten die aktiven Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwltinnen und Staatsanwlte eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Hhe von 1.300 Euro.

Dazu sagt Ministerprsident Winfried Kretschmann: "Wir leben in Zeiten eines tiefgreifenden und rasanten Wandels. Ein starker ffentlicher Dienst ist fr die vor uns liegenden Aufgaben von herausragender Bedeutung. Das hat die Pandemie gezeigt. Wir wollen unseren Beamtinnen und Beamten fr ihren Einsatz und ihr Engagement in diesen herausfordernden Monaten danken. Gleichzeitig geht es mit dem Tarifergebnis und der bertragung auf Beamte darum, ein Zeichen zu setzen im Wettbewerb um die besten Kpfe. Die bertragung des Ergebnisses auf Beamtinnen und Beamte mchte ich gerne dazu nutzen, allen im ffentlichen Dienst Beschftigten im Land sehr herzlich meine Wertschtzung fr ihre sehr gute Arbeit bei der Pandemiebewltigung auszudrcken."

"ffentlicher Dienst muss attraktiver Arbeitgeber bleiben"

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz: "Die ffentliche Verwaltung hat gerade in der Pandemie herausragende Arbeit fr die gesamte Gesellschaft geleistet. Das wrdigen wir. Und im Wettbewerb um gute Leute ist es auch wichtig, dass der ffentliche Dienst ein attraktiver Arbeitgeber bleibt."

Innenminister und stellvertretender Ministerprsident Thomas Strobl: "Ohne einen starken ffentlichen Dienst ist kein Staat zu machen. Wir sehen in ganz unterschiedlichen Bereichen: Ein starker Staat ist in diesen Zeiten vielfltig gefordert. Nicht nur in der Pandemie, auch bei der Digitalisierung etwa wird eine starke Rolle des Staates verlangt. Deshalb brauchen wir eine leistungsfhige ffentliche Verwaltung - und die Beamtinnen und Beamten tragen ihren Teil dazu bei. Das honorieren wir, indem wir den Tarifabschluss eins zu eins bernehmen. Gleichzeitig zeigen wir damit auch: Im Kampf um die besten Kpfe sind wir im ffentlichen Dienst gut aufgestellt und tun alles dafr, auch knftig ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben."

Eine Millarde Euro Mehrkosten fr das Land

Die Kosten des Tarifergebnisses und dessen bertragung auf Besoldung und Versorgung belaufen sich auf insgesamt gut eine Milliarde Euro fr die Jahre 2022 und 2023. Das Land hat dafr Vorsorge im Haushalt getroffen.

Das Tarifergebnis betrifft 77.000 Angestellte, 189.000 Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter und Staatsanwltinnen und Staatsanwlte sowie 143.000 Versorgungsempfngerinnen und -empfnger im Land.