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Besoldungsrunde der Landesbeamten 2025-2028

Pressemitteilung des Bayerischen Beamtenbundes BBB vom 11.03.2026

Besoldungsanpassung: Termin des BBB-Vorstands im Finanzministerium

Mit Finanzminister Albert Fracker traf sich gestern der BBB-Vorstand, um Klarheit hinsichtlich der bernahme des Tarifergebnisses in den Besoldungsbereich zu schaffen.

Es bleibt dabei: In den aktuellen Doppelhaushalt sind fr die zwei in diesen Zeitraum fallenden Tariferhhungen 6 Monate Verzgerung eingerechnet, bis sie in den Besoldungsbereich bertragen werden.

Angesichts der schwierigen Haushaltslage sieht Finanzminister Albert Fracker keine Mglichkeit, von der entsprechenden Ankndigung des Ministerprsidenten im Herbst abzuweichen. Argumenten war er in keiner Weise zugnglich.

Zum Hintergrund:

Am 14. Februar 2026 hat man sich im Tarifbereich der Lnder auf einen Abschluss geeinigt. Forderung des BBB und langjhrige Tradition in Bayern ist die zeitgleiche und systemgerechte bertragung solcher Ergebnisse in den Beamten- und Versorgungsbereich.

Bevor die Tarifverhandlungen begonnen hatten, noch bevor berhaupt eine Forderung der Gewerkschaften aufgestellt wurde und ohne, dass berhaupt abgeschtzt werden konnte, welchen Umfang eine mgliche Einigung haben knnte, hatte Ministerprsident Sder bereits angekndigt, dass das Ergebnis nur mit einer Verzgerung von sechs Monaten auf den Beamtenbereich bertragen werden wrde. Ein unglaublicher und einmaliger Vorgang.

Um das anders als im Tarifbereich bei den einzelnen Besoldungsgruppen geltende Abstandsgebot zu wahren, wird man auf die bertragung des Mindestbetrags der Tarifeinigung verzichten und das entsprechende Volumen in die erste Erhhung einrechnen.

Damit wrde sich folgendes Bild ergeben:

Tarifbereich:

ab 1. April 2026 2,8 % (mind. 100 €)

ab 1. Mrz 2027 2,0 %

ab 1. Januar 2028 1,0 %

Beamten- und entsprechend Versorgungsbereich:

ab 1. Oktober 2026 2,82 %

ab 1. September 2027 2,0 %

2028 noch unklar, da der aktuelle Doppelhaushalt dieses Jahr nicht erfasst.

Der BBB und seine Mitgliedsverbnde appellieren jetzt an die Abgeordneten des Bayerischen Landtags: Sie drfen dieses Vorgehen nicht mit ihrer Stimme zu untersttzen.